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Das neue chinesische Internationale Privatrecht
Unter Berücksichtigung eines Vergleiches zum alten chinesischen IPR bzw. zum europäischen Kollisionsrecht
Xue Ni
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Rechtswissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Doktoratsstudium Rechtswissenschaften
Betreuer*in
Christiane Wendehorst
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.35305
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30265.23791.371853-0
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit behandelt die neuen chinesischen IPR-Kodifikationen, die sich auf das „Gesetz der Volksrepublik China über die Rechtsanwendung auf Zivilbeziehungen mit Auslandsbezug“ (GRZA) und „Auslegungen des Obersten Volksgerichts zu einigen Fragen der Anwendung des Gesetzes über Rechtsanwendung auf Zivilbeziehungen mit Auslandsbezug“ (Auslegungen zum GRZA) beziehen. Das GRZA ist die erste IPR-Kodifikation im Sinn des internationalen Privatrechts erlassene IPR-kodifikation in der Republik China. Mit Inkrafttreten des GRZA bzw. mit den Auslegungen zum GRZA entstehen riesige Änderungen in fast allen Anwendungsbereichen des chinesischen Kollisionsrechts. Diese Dissertation gliedert sich in drei Hauptteile. Im ersten Teil werden die geschichtliche Entwicklung des chinesischen IPR und der Gesetzgebungshintergrund sowie der Entstehungsprozess des GRZA dargestellt. Weiters beschäftigt sich diese Arbeit in ihrem zweiten Teil damit, die wesentlichen Züge der neuen chinesischen IPR-Kodifikationen im Zusammenhang mit dem derzeitigen chinesischen Rechtssystem zu vermitteln. Der dritte Teil leistet einen Beitrag zur Änderungsdiskussion bezüglich der Entwicklungen des neuen chinesischen IPR. Dabei handelt sich um die folgenden Aspekte, nämlich die Systemvollständigkeit, die Funktionen der engsten Verbindung, Parteiautonomie, gewöhnlicher Aufenthalt als das wichtigste Anknüpfungsmoment sowie die Materialisierung des IPR durch das Günstigkeitsprinzip. Diese Änderungsdiskussion erfolgt durch einen eingehenden Rechtsvergleich zwischen dem alten chinesischen IPR und dem neuen chinesischen IPR bzw. zwischen dem neuen chinesischen IPR und dem EU-Kollisionsrecht. Dabei wird erörtert und kommentiert, welche zunehmende Bedeutung dem neuen chinesischen IPR bezüglich der Anknüpfungsentscheidung für die Bestimmung des maßgebenden Rechts zukommt und welche Unzulässigkeiten zugleich im neuen chinesischen IPR bestehen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
das chinesische IPR Rechtsvergleichung zwischen dem chinesischen IPR und dem europäischen Kollisionsrecht die engste Verbindung Rechtswahl gewöhnlicher Aufenthalt Günstigkeitsprinzip
Autor*innen
Xue Ni
Haupttitel (Deutsch)
Das neue chinesische Internationale Privatrecht
Hauptuntertitel (Deutsch)
Unter Berücksichtigung eines Vergleiches zum alten chinesischen IPR bzw. zum europäischen Kollisionsrecht
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
242 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*innen
Helmut Ofner ,
Claudia Rudolf
Klassifikation
86 Recht > 86.30 Internationales Privatrecht
AC Nummer
AC12252123
Utheses ID
31296
Studienkennzahl
UA | 783 | 101 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1