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Cyberpunk im Film
ein transkultureller Vergleich von Blade Runner und Akira
Vinzenz-Paul Schwabl
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Theater-, Film- und Medienwissenschaft
Betreuer*in
Rámon Reichert
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.35324
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29799.89291.649961-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Im Rahmen einer vergleichenden Filmanalyse von Ridley Scotts Blade Runner (1982) und Otomo Katsuhiros Akira (1988) wurde die Cyberpunk-Gestaltung der Filme untersucht, insbesondere auf ihre transkulturellen Aspekte. Beide Filme sind typisch für das Cyberpunk-Genre, weil sie in einer nahen Zukunft (2019) und auf der Erde spielen, eine düstere Ästhetik aufweisen und gebrochene Figuren darstellen. Technologie ist in den Alltag integriert. Das Weltbild ist pessimistisch und systemkritisch, sodass die Filme als Dystopien zu betrachten sind. In ihrer Funktion dienen sie zwar durchaus der (Massen-)Unterhaltung, werden aber von philosophischen Grundfragen (Was macht den Mensch zum Menschen? Wo liegen die Grenzen der Menschlichkeit?) getragen. Zudem impliziert die zeitliche nahe Einordnung eine zeitgenössische Kritik an den Zuständen der 1980er Jahre. Die Arbeit zeigt für Blade Runner spezifisch amerikanische bzw. westliche Gestaltungselemente und für Akira spezifisch japanische Bezüge auf. Trotz dieser kulturhistorischen Anspielungen sind die dominanten Motive und Darstellungsweisen aber universell bzw. transkulturell, das heißt, sie überschreiten nationale Grenzen. Filmbeispiele dafür sind die Megacity als transkulturelle Weltstadt, die aber den Verfall der Gesellschaft spiegelt, moderne Technologien, die sprichwörtlich unter die Haut gehen, Geschlechtsstereotype und die Bedrohlichkeit veränderter Körper (Cyborgs), die auf die weitere Entwicklung der Menschheit verweisen und großes Zerstörungspotenzial in sich tragen.
Abstract
(Englisch)
Within the frame of a comparative film analysis of Ridley Scott’s Blade Runner (1982) and Otomo Katsuhiro’s Akira (1988) the cyberpunk composition of the films has been evaluated with particular attention to transcultural aspects. Both films are typical for the cyberpunk genre, because they are set on earth in the near future (2019) and are dominated by a gloomy aesthetic and broken characters. Technology permeats everyday life. Because of the pessimistic and system-critical world view, the films can be called Dystopias. Although they serve as mass entertainment, they are based on philosophical key questions (What makes us human? What are the limits of humanity?) Furthermore the setting in the near future implies criticism of the contemporary conditions of the 1980s. As expected Blade Runner exhibits specific occidental compositional elements, while Akira shows Japanese references. Despite these historic-cultural connections, the dominant motifs and manners of representation are universal and transcultural, meaning they traverse national borders. The global city, depicting the decay of society, future technology, invading the human body, gender stereotypes and the danger of altered bodies (cyborgs) pointing to further human evolution and showing highly destructive potential, all serve as transcultural examples.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Cyberpunk Blade Runner Akira
Autor*innen
Vinzenz-Paul Schwabl
Haupttitel (Deutsch)
Cyberpunk im Film
Hauptuntertitel (Deutsch)
ein transkultureller Vergleich von Blade Runner und Akira
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
96 S. : Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Rámon Reichert
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.39 Massenkommunikation, Massenmedien: Sonstiges ,
24 Theater > 24.34 Filmgattungen, Filmsparten
AC Nummer
AC12257957
Utheses ID
31306
Studienkennzahl
UA | 317 | | |
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