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"Aschenputtel" - Verfilmungen als zeitlose Zeitdokumente
Marion Mannsberger
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Theater-, Film- und Medienwissenschaft
Betreuer*in
Ulrich Meurer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.35329
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29664.07446.314859-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Märchen, die schon seit Jahrhunderten existieren, erfreuen sich bis heute großer Beliebtheit. Sie werden auf der ganzen Welt erzählt und durchlaufen die verschiedensten Kulturen und Medien. Sie werden im Buch, im Theater, auf Tonkassetten, dem Fernsehen und im Kino wiedergegeben. Ohne große Verluste werden sie so immer wieder neu gestaltet. Sie verändern sich so mit ihrer Zeit, den kulturellen Gegebenheiten, aber behalten ihren Kern und gelten daher als zeitlos. Um die Variationsmöglichkeit des Märchens zu demonstrieren, werden drei Versionen des beliebten „Aschenputtel“-Märchens gegenübergestellt und mit Hilfe der renommierten Märchenforscher Max Lüthi, Vladimir Propp und Bruno Bettelheim auf deren Stil, Struktur und Bedeutung verglichen und es wird festgestellt, dass keine von den drei Varianten ihren Kern verlieren. Ob dieses Phänomen auch auf Verfilmungen zutrifft wird ebenfalls untersucht. Drei ausgewählte „Aschenputtel“-Verfilmungen werden ausgewählt, die die gesamte Filmgeschichte umreißen. Lotte Reinigers „Cinderella“ von 1922, Walt Disneys „Cinderella“ von 1950 und aus dem Jahr 2004 Mark Rosmans „A Cinderella Story“. Die Frage, die mit diesen Beispielen versucht wird, zu beantworten, ist, ob „Aschenputtel“-Verfilmungen zeitlose Zeitdokumente sind und wenn ja, warum. Um dies festzustellen, werden die drei Verfilmungen analysiert, mit den Wesensmerkmalen Lüthis, der Strukturanalyse Propps und Bettelheims Bedeutungstheorien verglichen. Die Kultur- und Filmgeschichte der Entstehungszeit der jeweiligen Filme wird eruiert und schließlich kann anhand dieser Analysen die Forschungsfrage beantwortet werden.
Abstract
(Englisch)
Fairy tales exist since centuries and haven’t lost a bit of their popularity until today. They are told all over the world, in different cultures and on a wide variety of media. They are available as books, in theatre, as audio cassettes, in television and in cinema. Without big loss they are newly formed over and over again. They change in time, cultural conditions, but keep their essence and so they are considered as timeless. To illustrate the variety of forms of the fairy tales, three versions of the popular Cinderella fairy tale are analysed and compared with help of the famous fairy tale researchers Max Lüthi, Vladimir Propp and Bruno Bettelheim on their style, structure and meaning. Additionally it appears that none of these variations loses the core statement. It is examined, if this phenomenon is also valid for movies. The three selected Cinderella movies are covering the whole cinematographic history: Lotte Reiniger’s “Cinderella” from 1922, Walt Disney’s “Cinderella” published in 1950 and the modern movie “A Cinderella Story” created in 2004 by Mark Rosman. The research question which is tried to be answered with these examples is, if the movies are timeless, but can also be seen as documents of the time they were created in. And if they are, there remains the question, why? To prove that, the three movies are analysed and compared on the characteristic style by Lüthi, the structural analysis by Propp and the meaning thesis of Bettelheim. The cultural and cinematographic history from the time of origin for the respective movies is investigated, and finally the research question can be answered with these analyses.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Märchen Aschenputtel Film
Autor*innen
Marion Mannsberger
Haupttitel (Deutsch)
"Aschenputtel" - Verfilmungen als zeitlose Zeitdokumente
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
129 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ulrich Meurer
Klassifikationen
24 Theater, Film, Musik > 24.30 Film: Allgemeines ,
24 Theater, Film, Musik > 24.34 Filmgattungen, Filmsparten ,
24 Theater, Film, Musik > 24.37 Film: Sonstiges
AC Nummer
AC12259052
Utheses ID
31311
Studienkennzahl
UA | 317 | | |
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