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Open Access, Creative Commons, Urheberrecht, Chancen für die Wissenschaft, Auswirkungen auf Verlage und Autoren
Pascal Prabitz
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang Informations- und Medienrecht
Betreuer*in
Eduard Müller
DOI
10.25365/thesis.35349
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29507.70813.116870-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Ziel dieser Master Thesis ist eine Darstellung des Open Access samt den sich daraus ergebenden urheberrechtlichen Fragestellungen.
Im ersten Teil werden die Grundlagen des Open Access behandelt. Nach einem kurzen Abriss über die Geschichte und die Idee des freien Zugangs, werden die verschiedenen Vorteile behandelt, die sich für die Wissenschaftler und die Wissenschaft als Ganzes daraus ergeben. Dabei wird auch ersichtlich, dass erst das moderne Internet-Zeitalter Open Access in dieser Form möglich gemacht hat.
Anschließend wird auf die Verankerung des Open Access-Gedankens auf nationaler und internationaler Ebene eingegangen. Dass diesbezüglich auch Bedenken geäußert werden, zeigt der – insbesondere von Roland Reuß – initiierte Heidelberger Appell.
Wissenschaftliche Autoren können verschiedene Medien nutzen, um ihr Werk entsprechend dem Open Access-Gedanken der Öffentlichkeit zuzuführen. Herauskristallisiert haben sich jedoch insbesondere zwei Medien: Open Access-Zeitschriften und Repositorien. Nach einer kurzen Darstellung dieser geht der Autor auf die zwei bekanntesten Umsetzungsstrategien, den Goldenen und den Grünen Weg ein.
Der zweite Teil der Master Thesis widmet sich den urheberrechtlichen Fragestellungen, die Open Access aufwirft.
Nach Darstellung der wesentlichen Grundbegriffe werden umfassend die immer populärer werdenden Creative Commons-Lizenzen behandelt. Hinter diesen - aus den Vereinigten Staaten kommenden - „Werkzeugen“ steht die Idee, den freien Zugang auf möglichst einfache Art und Weise zu erlauben. Jedoch ergibt sich bei genauerer Betrachtung der Creative Commons-Lizenzen durchaus eine beträchtliche Anzahl an juristische Fragestellungen. Dies ist auch dem Umstand geschuldet, dass Creative Commons-Lizenzen den Anspruch erheben, gleiche Wirkungen in den jeweiligen Rechtsordnungen ihrer Anwendung zu entfalten.
Ob wissenschaftliche Publikationen vom Autor im Sinne des Open Access im Zusammenspiel mit Verlagen weitergegeben werden können, hängt stets auch vom jeweiligen zu Grunde liegenden Vertrag ab. Es werden daher die grundlegenden Begrifflichkeiten sowie Lösungsmöglichkeiten behandelt.
Im letzten Teil werden in komprimierter Form ausgewählte Geschäfts- und Finanzierungsmodelle vorgestellt. Es ist evident, dass durch Open Access das gesamte wissenschaftliche Publikationswesen betroffen ist. Hier sind die kommerziellen Verlage aufgerufen, neue Geschäftsideen zu entwickeln und umzusetzen.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Open Access Urheberrecht Creative Commons Verlagsrecht
Autor*innen
Pascal Prabitz
Haupttitel (Deutsch)
Open Access, Creative Commons, Urheberrecht, Chancen für die Wissenschaft, Auswirkungen auf Verlage und Autoren
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
74 S. : Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Eduard Müller
Klassifikation
86 Recht > 86.28 Gewerblicher Rechtsschutz, Verlagsrecht
AC Nummer
AC12260278
Utheses ID
31325
Studienkennzahl
UA | 992 | 942 | |
