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Regel, Fehler, Korrektur
der non-native discourse in Linguistik und Sprachphilosophie
Ana Monika Pirc
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Dr.-Studium der Philosophie (Dissertationsgebiet: Sprachwissenschaft)
Betreuer*innen
Helmut Gruber ,
Herbert Hrachovec
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.35533
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-16424.83091.832875-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Dissertation befasst sich mit Fragen der Korrektheit und Regelmäßigkeit sprachlicher Strukturen unter besonderer Berücksichtigung des non-native discourse. Unter der Voraussetzung, dass in der sprachlichen Verständigung nicht nur Regelmäßigkeiten, sondern auch Unregelmäßigkeiten als deren essentieller Bestandteil vorhanden sind, werden in der Dissertation bestimmte Formen von Ungrammatikalität erforscht. Ausgehend davon, dass der Regelbegriff in der theoretischen Linguistik zu stark an das Konzept des native speaker gebunden ist und somit die Sprache generell nicht abdeckt, werden also im Besonderen ungrammatische bzw. inkorrekte Konstruktionen im Sprechen von non-native speakern aus soziolinguistischer, grammatiktheoretischer und sprachphilosophischer Perspektive betrachtet. Für den Bereich der angewandten Linguistik und Soziolinguistik wird das Forschungsfeld zum Englischen als Lingua franca genau dargestellt. Unter den aktuellen Grammatikmodellen nimmt die Konstruktionsgrammatik eine besondere Stelle ein: da sie anstatt Regeln das Konzept der dynamischeren Konstruktionen vorschlägt und Sprache als aus dem Input erlernbar auffasst, wird eine Darstellung heterogener Sprachphänomene möglich. Es werden folglich in der Dissertation auch konkrete ELF-Formen aus konstruktionsgrammatischer Sicht ausgewertet. Der dritte zentrale Themenbereich ist eine philosophische Untersuchung des Phänomens. Neben Arbeiten zur interkulturellen Kommunikation und der Diskussion zum Regelfolgen, wird besonders auf Donald Davidsons Theorie zurückgegriffen.
Abstract
(Englisch)
In this dissertation, I address the problematic issues of correctness and regularity of linguistic structures with a special focus on the so-called non-native discourse. My point of departure is the assumption that theoretical linguistics was for a long time, and mostly still is, based on inquiries of idealized native speaker discourse, more specifically, of grammatical sentences of idealized native speakers. Basing my research on existing studies and my own observations of current language phenomena, I question the centrality of the native speaker in theories of language. My research thus addresses linguistic regularities (and irregularities as well as ungrammaticality) from an interdisciplinary perspective, focusing on the specificity of non-native discourse. As this dissertation is located at the intersection of sociolinguistics, formal linguistics, and philosophy of language, I especially discuss potential connections between some empirical approaches to and conceptualizations of non-native discourse in English as a Lingua Franca (ELF) and some more theoretical approaches to heterogeneous language use. In this respect, Construction Grammar occupies a special place among other general grammar theories. From a philosophical perspective, I draw some parallels between these linguistic issues and Donald Davidson’s focus on the passing nature of communication (particularly the one in his article “A Nice Derangement of Epitaphs”).

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
native speaker rules norms irregularity/ correction English as a lingua franca construction grammar philosophy of language Davidson
Schlagwörter
(Deutsch)
native speaker Muttersprachler Regelbegriff Normen Korrektheit English as a lingua franca Konstruktionsgrammatik Sprachphilosopie Donald Davidson
Autor*innen
Ana Monika Pirc
Haupttitel (Deutsch)
Regel, Fehler, Korrektur
Hauptuntertitel (Deutsch)
der non-native discourse in Linguistik und Sprachphilosophie
Paralleltitel (Englisch)
Rule, error, correction ; the non-native discourse in linguistics and philosophy
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
316 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*innen
Barbara Seidlhofer ,
Klaus Wolke
Klassifikationen
08 Philosophie > 08.34 Sprachphilosophie ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.06 Sprachwissenschaft: Allgemeines ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.10 Sprache in Beziehung zu anderen Bereichen der Wissenschaft und Kultur ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.23 Mehrsprachigkeit
AC Nummer
AC12165957
Utheses ID
31489
Studienkennzahl
UA | 792 | 327 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1