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"Once, in St. Olaf"
Darstellung von Skandinavierinnen zwischen Stereotyp und Imagination in der Fernsehserie "The Golden Girls"
Geraldine Smetazko
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Theater-, Film- und Medienwissenschaft
Betreuer*in
Claus Tieber
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.35560
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30010.11560.759461-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Insbesondere durch die Filme Arne Mattssons, Arne Ragneborns und Torgny Wickmans wurde im sexualliberalen Schweden das Bild der promiskuitiven und aktiven, jungen, schönen Schwedin etabliert. In der amerikanischen Aneignung durch Joseph Sarno gesellte sich zu diesen Eigenschaften das Heterostereotyp der blonden Schwedin. In weiterer Folge wurde zwecks Verstärkung des sexuellen Aspektes die Brust hervorgehoben und leichte Bekleidung in den Mittelpunkt gestellt. Dieses Bild verbreitete sich dann schnell in der amerikanischen Bevölkerung und Bilderwelt als typisch skandinavisch – das Stereotyp der Schwedischen Sünde entstand. In der umfassenden Analyse der Fernsehserie The Golden Girls werden alle prominenten, rekurrierenden Merkmale der Figur Rose Nylund erfasst. Auf Grundlage verschiedener materieller und immaterieller Aspekte lässt sich feststellen, dass diese dezidiert skandinavischen Hintergrund hat. Das Stereotyp der Schwedischen Sünde dient im weiteren Verlauf als Vergleichsbasis für die Figurenzeichnung. Obwohl sich Rose vom Alter her massiv von der jungen begehrenswerten Schwedin unterscheidet, wird gezeigt, dass sie visuell eindeutig zuordenbar konzipiert wurde. Visiotype treten hier als äußere Manifestationen zur Untermalung bestimmter Charakterzüge auf, wie sich bspw. am Kostüm zeigt, können aber auch, wie in Bezug auf die Brust, bewusst kontrastierend eingesetzt werden Beim charakterlichen Kernpunkt der Promiskuität zeigt sich eine Verkehrung ins genaue Gegenteil – Rose ist treu bis über den Tod hinaus und sehr zurückhaltend mit neuen Bekanntschaften. Andere Eigenschaften wie Dummheit bieten allerdings Hinweise auf die Schwedische Sünde bzw. lassen sich dahingehend auslegen. Daneben ergibt sich durch die detaillierte Analyse, dass diverse Aspekte popkulturelle Anspielungen, Abbilder historischer Sachverhalte und Darstellungsmodi oder arbiträr und von etablierten skandinavischen Stereotypen unabhängig sind.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Stereotyp Skandinavien Schweden Schwedische Sünde Serie Medien
Autor*innen
Geraldine Smetazko
Haupttitel (Deutsch)
"Once, in St. Olaf"
Hauptuntertitel (Deutsch)
Darstellung von Skandinavierinnen zwischen Stereotyp und Imagination in der Fernsehserie "The Golden Girls"
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
99 S. : Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Claus Tieber
Klassifikation
24 Theater > 24.38 Fernsehen, Hörfunk
AC Nummer
AC12167374
Utheses ID
31515
Studienkennzahl
UA | 317 | | |
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