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Die visuelle Kultur der 3D- Filmästhetik
Sylvester Jun. Levay
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Theater-, Film- und Medienwissenschaft
Betreuer*in
Ramón Reichert
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.35620
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29760.13312.471654-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Da seit 2009 besonders in der Filmindustrie Hollywoods eine 3D- Filmvermarktung verstärkt zu beobachten ist, befasst sich die vorliegende Diplomarbeit mit der visuellen Kultur der 3D- Filmästhetik, in dem genaueren mit der medialen Herausbildung, der Geschichte, der narrativen Entwicklung und der kulturellen Bedeutung des 3D- Films. Weil der 3D- Film schon seit Anfang der Filmgeschichte eine Rolle spielt und innerhalb der U.S.- amerikanischen Filmkultur immer wieder zum Vorschein kommt, aber immer wieder auch von der Bildoberfläche verschwindet, gilt es die Kontexte und Logiken zu beleuchten, warum und wie das 3D- Filmmedium in dem 21. Jahrhundert erneut aufgegriffen wird. Um die medialen und kulturellen Zusammenhänge erschließen zu können, beginnt die Analyse mit der räumlichen Bildwahrnehmung, die in der Perspektive ihren Ursprung hat. Da die Erfindung der Perspektive in der Renaissance die medialen Grundsätze der räumlichen und unmittelbaren Bildwahrnehmung gesetzt hat und diese Prinzipien von sämtlich folgenden visuellen Medien und von dem 3D- Film wiederverwendet und weiterentwickelt werden, dient sie als veranschaulichender Starpunkt für die Untersuchung der 3D- Ästhetik. Da außerdem alle visuellen Medien in einem engen Zusammenhang stehen und sich gegenseitig beeinflussen und vorantreiben, sollen den weiteren medialen Entwicklungsstationen dieser räumlichen Blickausweitung Beachtung geschenkt werden. So münden die Beobachtungen von der Perspektive hin zu der camera obscura und der Photografie, über die ersten bewegten Bilder der Panoramen, hin zu den ersten dreidimensionalen Bildern der Stereoskopie, die sodann zu ersten monokularen und binokularen Filmpräsentationen führen. Die jeweiligen kulturellen Verwendungszwecke und stilistischen Normierungen, sowie ihre intermedialen Kontexte können schließlich die Wiederbelebung des 3D- Films in dem digitalen Zeitalter in einen größeren kultur- und kunstgeschichtlichen Rahmen setzten und die Bedeutung der heutigen 3D- Filmästhetik näher bringen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
3D- Film visuelle Kultur Medienarchäologie Filmnarration Filmrezeption
Autor*innen
Sylvester Jun. Levay
Haupttitel (Deutsch)
Die visuelle Kultur der 3D- Filmästhetik
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
250 S. : Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ramón Reichert
Klassifikationen
24 Theater > 24.31 Systematische Filmwissenschaft ,
24 Theater > 24.32 Filmgeschichte ,
24 Theater > 24.34 Filmgattungen, Filmsparten ,
24 Theater > 24.37 Film: Sonstiges
AC Nummer
AC12299076
Utheses ID
31569
Studienkennzahl
UA | 317 | | |
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