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"The Rule of Opportunity"
an illustrative legal analysis of the use of armed drones by the United States of America and Israel
Leonard Cuscoleca
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Rechtswissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang Master of Arts in Human Rights
Betreuer*in
Christina Binder
DOI
10.25365/thesis.35635
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29461.43122.804253-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
“Drones are here to stay” - Bewaffnete Drohnen sind das potentiell diskriminierendste Luftwaffensystem. Ihre technischen Möglichkeiten bieten das Potential zivile Opfer zu reduzieren. Unter humanitärem Recht resultiert dies einer Präferenz von Drohnen über konventionellen Flugsystemen. In der kurzen Geschichte dieses Waffensystems ereigneten sich jedoch zahllose Fälle von Missbrauch. Drohnenschläge wurden regelmäßig unter fragwürdigen rechtlichen Konstellationen eingesetzt und in bestimmten Vorfällen wurde nicht ein einziger Kombattant getroffen sondern ausschließlich Zivilisten getötet.
Die zwei Hauptakteure in der Kriegsführung mit Drohnen, sind die Vereinigten Staaten von Amerika und Israel. Beide Nationen sind in einen asymmetrischen Konflikt gegen ‘Terrorismus’ involviert, in welchem Drohnenangriffe eine der bevorzugte Methoden der Terrorismusbekämpfung geworden sind. Die Praxis dieser zwei Staaten setzt einen Präzedenzfall für folgende Staaten. Der derzeitige Einsatz bewaffneter Drohnen zeugt jedoch davon, dass Staaten rechtliche Begründungen auf den Bedarf Zuschneidern welche nicht im Einklang mit internationalem Recht sind. Schlussendlich werden diese bereits problematischen Standards von den Staaten selbst nicht immer befolgt. Um eine Untergrabung des internationalen Rechtsschutzes zu verhindern, ist es notwendig, die Verwendung von bewaffneten Drohnen einer dichten rechtlichen Regulierung zu unterwerfen.
Im ersten Teil der Thesis wird der zu Grunde liegende rechtliche Rahmen und fundamentale Normen für die Diskussion von bewaffneten Drohnen analysiert. Diese Ausarbeitung resultiert in einem Set von Internationalen Humanitär- wie Menschenrechtlichen Standards die anzuwenden sind. Im folgenden länderspezifischen Abschnitt werden wichtige Quellen zu Richtlinien von gezielten Tötung der Vereinigten Staaten von Amerika und Israel wie das Urteil des obersten Gerichtshof von Israel (Public Committee of Torture in Israel vs. Government of Israel, HCJ 769/02) und die “Presidential Policy Guidelines on the use of force in counterterrorism” analysiert. In drei ausgewählten kritischen Fallstudien in Jemen und Gaza Streifen wird ein praktischer Einblick wie eine Illustration des Gebrauchs bewaffneter Drohnen geboten.
Abstract
(Englisch)
“Drones are here to stay” - Armed drones are the potentially most discriminate air weapon system. With their technological capabilities they have the potential to reduce civilian casualties. This entails under the humanitarian law principle of distinction a preference over conventional aircrafts. In the short history of this weapons system however numerous cases of abuse occurred. Drone strikes were frequently conducted under questionable legal constellations and in certain incidents not a single combatant was killed, but solely innocent individuals were struck.
The two big players in drone warfare are the United States and Israel. Both nations are interwoven in an asymmetrical fight against ‘terrorism’, making drone strikes one of the preferred methods of counterterrorism operations. Their practice sets precedents for following states acquiring drones. Current application of armed drones bears testimony of states compiling legal justifications that are not in compliance with international law. Ultimately those already problematic standards are even not strictly followed by the nations themselves. To avoid fundamental damage to international law protections of life, it is necessary to establish tight legal regulation on the use of lethal drone strikes.
In the first part of the paper the core legal framework and norms for discussing armed drones are analysed. This outline concludes in a set of International Humanitarian Law and International Human Rights Law standards that need to be complied with. In the following country specific section important sources on the targeted killings policy of the two nations in focus like the Judgement of the Supreme Court of Israel on targeted killings (Public Committee of Torture in Israel vs. Government of Israel, HCJ 769/02) and the Presidential Policy Guidelines on the use of force in counterterrorism are analysed. In three selected critical case studies in Yemen and the Gaza Strip practical insight and illustration into the use of armed drones is provided.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
drones armed drones targeted killing humanitarian law human rights the right to life United States of America Israel
Schlagwörter
(Deutsch)
Drohnen Bewaffnete Drohnen Gezielte Tötung Humanitäres Recht Menschenrecht Das Recht auf Leben Die Vereinigten Staaten von Amerika Israel
Autor*innen
Leonard Cuscoleca
Haupttitel (Englisch)
"The Rule of Opportunity"
Hauptuntertitel (Englisch)
an illustrative legal analysis of the use of armed drones by the United States of America and Israel
Paralleltitel (Deutsch)
"Die Herrschaft der Möglichkeit" ; eine illustrative rechtliche Analyse zum Einsatz bewaffneter Drohnen von den Vereinigten Staaten von Amerika und Israel
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
110 S.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Christina Binder
AC Nummer
AC12177419
Utheses ID
31578
Studienkennzahl
UA | 992 | 884 | |
