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"Where are the white heroes?"
ethnische Stereotypisierung im neuen US-amerikanischen Kriegsfilm
Livia Grestenberger
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Theater-, Film- und Medienwissenschaft
Betreuer*in
Ramón Reichert
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.35734
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29562.78367.840063-6
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Diplomarbeit untersucht die Reproduktion ethnischer Stereotype in neuen US-amerikanischen Kriegsfilmen. Dazu werden fünf Filmbeispiele herangezogen, die alle im Zeitraum zwischen 2001 und 2006 entstanden sind und reale historische Kriegsschauplätze in Zentralafrika thematisieren (.Black Hawk Down, Tears of the Sun, Hotel Rwanda, Lord of War, Blood Diamond). Die ausgewählten Filme sind nicht repräsentativ für Kriegsfilme mit dem Schauplatz Afrika, sondern sollen als Beispiel dafür fungieren. Ein besonderes Augenmerk gilt der Darstellung der AfrikanerInnen und den Rollen, die ihnen in den jeweiligen Kriegssituationen zugeschrieben werden: Helden, Täter oder Opfer. Weiters wird die Rolle des Westens in den afrikanischen Kriegsschauplätzen analysiert und den Charakteren, durch die dieser repräsentiert wird. Dabei wird festgestellt, inwiefern der Stereotyp der „weißen Helden“ als Retter in der afrikanischen „Wildnis“ noch zutrifft. Abschließend werden die fünf Filme und deren Vorgehensweisen in der Repräsentation der Kriegsschauplätze sowie der erwähnten Rollenmuster, miteinander verglichen. Die theoretische Grundlage bildet einerseits ein Abriss über die Konstruktion von Helden- und Feindbildern in US-amerikanischen Kriegsfilmen in den letzten 70 Jahren und andererseits deren Funktion für die Aufarbeitung der eigenen Geschichte und Politik. Des Weiteren werden Stereotype über Afrika und die afrikanische Bevölkerung von ihrer Entstehung in der Kolonialzeit bis zum Postkolonialismus untersucht. Auch deren Reproduktion im Spielfilm seit dem beginnenden 20. Jahrhundert wird berücksichtigt. Dies ist vor allem relevant für die Thematik in Bezug auf die Veränderung und Kontinuitäten von Stereotypen und deren Funktionen in westlichen Gesellschaften.
Abstract
(Englisch)
This thesis analyses the reproduction of ethnic stereotypes in recent US-American war movies. Five movies were selected for this purpose, all of which were produced between the years 2001 and 2006 and are set during real historic wars in Central Africa (Black Hawk Down, Tears of the Sun, Hotel Rwanda, Lord of War, Blood Diamond). The selected movies are not supposed to be representative of war movies that take place in Africa; they are only examples of such films. An important aspect of this thesis is the portrayal of Africans in these movies and the roles they are playing in the depicted war zones: heroes, villains or victims. The role of the Western world in those war zones will also be analysed, mainly by diconstructing the Western characters in the movies. The aim of this analysis is to clarify if the stereotype of the “white heroes” who act as the saviours of the African “savages” is still reproduced. Finally, all five movies are compared to each other. This will show their different approaches in portraying the aforementioned war zones and role allocations.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
War film Africa US-military Stereotypes Postcolonialism
Schlagwörter
(Deutsch)
Kriegsfilm Afrika US-Militär Stereotype Postkolonialismus
Autor*innen
Livia Grestenberger
Haupttitel (Deutsch)
"Where are the white heroes?"
Hauptuntertitel (Deutsch)
ethnische Stereotypisierung im neuen US-amerikanischen Kriegsfilm
Paralleltitel (Englisch)
"Where are the white heroes?" ; ethnic stereotypes in new US-American war films
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
71 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ramón Reichert
Klassifikation
24 Theater > 24.37 Film: Sonstiges
AC Nummer
AC12280318
Utheses ID
31670
Studienkennzahl
UA | 317 | | |
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