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Der Künstler wird nicht anwesend sein
das Video als Artefakt der Performance im öffentlichen Raum
Katharina Senn
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Theater-, Film- und Medienwissenschaft
Betreuer*in
Felicitas Thun-Hohenstein
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.35745
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29749.29207.821064-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In der vorliegenden Arbeit werden die verschiedenen Funktionen von Video in Bezug auf Performance Kunst, die im öffentlichen Raum stattfindet, behandelt. Es wird untersucht inwiefern die Wiedergabe einer Performance durch das Medium Video die Anwesenheit des Künstlers simuliert. Das Wechselverhältnis von Video und medialem Übertrag wird anhand der Entwicklung von Videotechnologie in den 1960er Jahren, und dem daraus resultierendem selbstbestimmten Blick beleuchtet. In diesem Zusammenhang wird auf Gerry Schums Fernsehgalerie verwiesen, deren Ziel die Demokratisierung von bildender Kunst sowie die Vermittlung von Kunst, die den institutionellen Rahmen sprengt, ist. Im Zentrum der Untersuchung der verschiedenen Funktionen von Video in Bezug auf Performance steht die Funktion des Videos als eigenständiges Werk im Gegensatz zu seiner Funktion als Dokumentation. Anhand der künstlerischen Arbeit von Matthias Wermke und Mischa Leinkauf, wird das Videos als Objekt, dem Performanz zugrunde liegt, behandelt. Die Funktion von Video als Teil eines intermedialen Werkkorpus sowie als wichtige Quelle in der posthumen Rezeption der Werke Gordon Matta-Clarks, wird anhand einiger seiner Filme beleuchtet. Ein weiterer Aspekt von Video im Wechselverhältnis mit Performance Kunst wird mittels der künstlerischen Arbeit von NUG aufgezeigt. Das Medium dient NUG als fiktiver Raum, der den Rahmen für die Performance des Künstlers bietet. Im Fokus der Untersuchung des Videos als dokumentarisches Medium steht seine Funktion als Beweis einer Aktion sowie die psychologische Wirkung des Mediums und der Einfluss, den die Kamera als Co-Performer auf die Performance ausübt. Philip Ausländers These folgend, die erlaubt das Video als eigenständigen Teil von performativer Kunstproduktion zu sehen, erläutert die vorgelegte Arbeit, dass das Video als eigenständiges Werk, im Gegensatz zum temporären Charakter der Live Performance, in ein kulturelles Archiv aufgenommen werden kann, und so der von Boris Groys beschriebenen Valorisierungsprozess durch die Archivierung ermöglicht wird.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Video Performance öffentlicher Raum
Autor*innen
Katharina Senn
Haupttitel (Deutsch)
Der Künstler wird nicht anwesend sein
Hauptuntertitel (Deutsch)
das Video als Artefakt der Performance im öffentlichen Raum
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
84 S. : Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Felicitas Thun-Hohenstein
Klassifikationen
20 Kunstwissenschaften > 20.31 Bildende Künstler ,
24 Theater > 24.37 Film: Sonstiges
AC Nummer
AC12231555
Utheses ID
31681
Studienkennzahl
UA | 317 | | |
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