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Kinosterben und Festival-Boom
eine Untersuchung zum Verhältnis zweier Phänomene mit Fokus auf Wien
Alexandra Valent
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Theater-, Film- und Medienwissenschaft
Betreuer*in
Claus Tieber
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.35792
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29091.92821.443654-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vor allem in den Medien verwendeten Begriffe Kinosterben und Festival-Boom stellen zwei wesentliche Entwicklungen dar, die in den vergangenen zehn Jahren an Intensität gewonnen haben. Bisher kaum miteinander in Beziehung gesetzt, sind sie Ausdruck und Ergebnis eines Wandels der Auswertung und Wahrnehmung von Film. Während die Lichtspielhäuser seit Jahrzehnten im Verschwinden begriffen sind, erfreut sich das Filmfestival als Kulturveranstaltung großer Beliebtheit und globaler Ausbreitung. Die Arbeit beschäftigt sich mit der gegenläufigen und doch eng verschränkten Geschichte dieser beiden Phänomene und legt den Fokus dabei auf Wien. Filmfestivals stellen wie Kinos einen unverzichtbaren Teil der Filmkultur dar und befinden sich zumeist in einem produktiven Abhängigkeitsverhältnis zueinander. Ausgehend von der Entstehungsgeschichte beider Institutionen in Wien werden anhand verschiedener film- und kulturtheoretischer, philosophischer und praktischer Betrachtungsmethoden die Gründe für die jeweilige Entwicklung untersucht und anhand von Zahlen und Fakten auf ihre Relevanz überprüft. Dabei werden Überlegungen u.a. zum Kino als gebautem Raum und Wirtschaftsfaktor, zum veränderten Freizeitverhalten und Umbrüchen in der Verwertung, zur Faszination für Events und zum Festival als Marke formuliert. Das Kino ist eine Konstante der Filmgeschichte und hat sich durch zahlreiche alternative Möglichkeiten des Filmkonsums von Fernsehen, Internet und digitalen Datenträgern zu einem von vielen Orten der Filmwahrnehmung entwickelt. Die Gegenüberstellung von Kinosterben und Festival-Boom folgt der These, dass der Erlebnischarakter des Kinobesuchs durch bestimmte Inszenierungen und die Schaffung diskursiver und sozialer Räume im Rahmen eines Festivals dem Kino zurück zu geben vermag, was es durch die Konkurrenz alternativer Präsentationsformen verloren hat.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
cinema movie theater film festival event perception film history cultural event distribution cultural theory
Schlagwörter
(Deutsch)
Kino Kinosterben Filmfestival Event Erlebnisgesellschaft Wahrnehmung Filmgeschichte Kulturveranstaltung Filmverwertung Kulturtheorie Wien
Autor*innen
Alexandra Valent
Haupttitel (Deutsch)
Kinosterben und Festival-Boom
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Untersuchung zum Verhältnis zweier Phänomene mit Fokus auf Wien
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
110 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Claus Tieber
Klassifikation
24 Theater > 24.30 Film: Allgemeines
AC Nummer
AC12301662
Utheses ID
31721
Studienkennzahl
UA | 317 | | |
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