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Vom Konzept zur Performance
ein Beispiel aus der Theaterpraxis mit Menschen mit Behinderung unter besonderer Betrachtung des Probenprozesses und der Probendokumentation
Martina Seidl
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Theater-, Film- und Medienwissenschaft
Betreuer*in
Birigt Peter
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.35950
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29268.70729.175570-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die hier vorliegende Arbeit beschäftigt sich anhand eines zeitgenössischen Tanztheater-Projekts mit den Prozessen und Erkenntnissen der Probenforschung. Die Proben zum Stück „Zeit für Sternschnuppen“ mit dem InklusivTheater der Lebenshilfe Ledenitzen in Kärnten wurden von der Verfasserin der Diplomarbeit konzipiert, geleitet und dokumentiert und in Bezug zur verwendeten Forschungsliteratur analysiert. Um die Möglichkeiten der Dokumentation von Probenprozessen exemplarisch zeigen zu können, stützen sich diese Ausführungen auf die Stückentwicklung nach den Prinzipien des Devised Theatres in der modellhaften Darstellung nach Alison Oddey. In der Arbeit mit dem InklusivTheater wurde nach den Prinzipien und Methoden von Augusto Boal vorgegangen, mit deren Hilfe Bewegungssprache und Szenenfolge für die Erstfassung des Stücks im Juni 2014 entwickelt wurden. Die Vorgehensweisen, Besonderheiten und Schwierigkeiten in der Dokumentation von Arbeitsprozessen wurden vorab in Anlehnung an die Textsammlung in Chaos und Konzept von Melanie Hinz und Jens Roselt und die Erkenntnisse aus Annemarie Matzkes Werk Arbeit am Theater. Eine Diskursgeschichte der Probe unter Berücksichtigung verschiedenster aktueller Forschungserkenntnisse diskutiert. Für die Aufzeichnungen in der Probenarbeit zu „Zeit für Sternschnuppen“ bezieht sich die Choreografin auf ausgewählte Methoden aus der Forschungsliteratur und gibt in Probenkonzepten, Verlaufsprotokollen und Reflexionen, teilweise videogestützt und anhand der in den Proben entstandenen Mitschriften Einblicke in die Abläufe, Bedingungen, Arbeitssituationen und Ergebnisse in der freien Theaterarbeit mit einer Laientheatergruppe mit besonderen Bedürfnissen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Probendokumentation
Autor*innen
Martina Seidl
Haupttitel (Deutsch)
Vom Konzept zur Performance
Hauptuntertitel (Deutsch)
ein Beispiel aus der Theaterpraxis mit Menschen mit Behinderung unter besonderer Betrachtung des Probenprozesses und der Probendokumentation
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
111 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Birigt Peter
Klassifikationen
24 Theater > 24.15 Tanzkunst, Bewegungskunst ,
24 Theater > 24.29 Theater: Sonstiges
AC Nummer
AC12216501
Utheses ID
31865
Studienkennzahl
UA | 317 | | |
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