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Relocating knowledge
successful knowledge transfer when offshoring tasks from one culturally different subsidiary to another
Nicole Grill
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Internationale Betriebswirtschaft
Betreuer*in
Josef Windsperger
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.35951
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30339.68523.729353-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Bereits 1597 behauptete Francis Bacon “Wissen ist Macht”. Dieses Zitat wurde 1962 von John F. Kennedy in seiner Rede bei einem Empfang im Weißen Haus bestätigt: „in a time of turbulence and change, it is truer than ever that knowledge is power.” (Halawi et. al. 2006, p. 384) Um am Markt konkurrenzfähig zu sein, ist es für ein multinationales Unternehmen von großer Bedeutung Kernkompetenzen und Wettbewerbsvorteile zu entwickeln und zu erhalten. Laut Nonaka (1991) ist in unserer heutigen Geschäftswelt, wo die einzige Sicherheit Unsicherheit ist, Wissen die einzig verlässliche Quelle eines Wettbewerbsvorteils. (Nonaka, 1991, p. 165) Auch andere Autoren sind der Meinung, dass Wettbewerbsvorteile verstärkt durch die Entwicklung, Verteilung, den Transfer sowie die Anwendung von Wissen und intellektuellem Kapital erreicht werden kann anstatt durch den Zugang zu Ressourcen und Märkten. (Lubit 2001, p. 164; Rahimli 2012, p. 37) “The new source of wealth is knowledge, not labor, land or financial capital, it is the intangible, intellectual assets that must be managed.” (Stewart 1997, p. 6) Demnach ist also die neue Quelle des Reichtums Wissen und nicht mehr Arbeit, Boden oder Finanzkapital. Es sind die immateriellen, geistigen Vermögenswerte die entsprechend gefördert und verwaltet werden müssen. Um als multinationales Unternehmen nachhaltige Wettbewerbsvorteile zu generieren, ist es von großer Bedeutung, dass das Wissen der einzelnen Filialen dem gesamten globalen Netzwerk der Firma zugänglich ist. Aus diesem Grund muss das bestehende Wissen effektiv zwischen den einzelnen Filialen transferiert werden. Generell, kann der Transfer von Wissen als die erfolgreiche Verteilung von Wissen von einem Sender zu einem Empfänger definiert werden. Dennoch erzeugt dieser Prozess bei Organisationen immer wieder mehr Herausforderungen und Schwierigkeiten als zunächst angenommen. (Davenport and Prusak 1998, p. 101; Cummings and Teng 2003, p. 39, 41) Das Ziel dieser Masterarbeit ist es, die folgende Forschungsfrage zu beantworten: “Welche Faktoren beeinflussen die Erfolgsrate von Wissenstransfer, wenn Aufgaben zwischen kulturell unterschiedlichen Filialen transferiert werden? Nach einer intensiven Auseinandersetzung mit der bestehenden Literatur im theoretischen Teil dieser Arbeit wurden vier mögliche Einflussfaktoren identifiziert, die folglich innerhalb dieser Masterarbeit analysiert werden: Kulturelle Unterschiede und Grenzen aufgrund der Entfernung Intrinsische und extrinsische Motivation von Sender und Empfänger Zwischenmenschliches, dispositionelles sowie organisatorisches Vertrauen Der Grad der „information richness“, der vom multinationalen Unternehmen für die Kommunikation gewählt wird Diese Dimensionen werden folglich anhand einer Case Study in einem multinationalen Unternehmen untersucht. Das untersuchte multinationale Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Deutschland und ist in der Automobilindustrie tätig. Die Case Study hat das Ziel, mögliche Erfolgsfaktoren von Wissenstransfer zu untersuchen wenn Aufgaben der österreichischen Filiale zur indischen Filiale ausgelagert werden. Dafür wurden aktiv beschäftigte Experten des Unternehmens aus Österreich und Indien interviewt. Die dabei gesammelten Daten werden anhand der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring (1983) evaluiert und interpretiert.
Abstract
(Englisch)
Already in 1597 Francis Bacon argued: “knowledge is power.” (Barclay 2000) This quote was reconfirmed in 1962 when President John F. Kennedy stated in a speech during a reception in the White House: “in a time of turbulence and change, it is truer than ever that knowledge is power.” (Halawi et. al. 2006, p. 384) In order to be competitive on the marketplace a multinational enterprise (MNE) must develop core competences and establish a competitive advantage. According to Nonaka (1991) in our today’s business world, where the only certainty is uncertainty the one single source of a competitive advantage is knowledge. (Nonaka 1991, p. 165) Also other authors claim that competitive advantages can be increasingly achieved through creation, distribution and transfer as well as the use of knowledge and intellectual capital instead of having access to certain resources or markets. (Lubit 2001, p. 164; Rahimli 2012, p. 37) “The new source of wealth is knowledge, not labor, land or financial capital, it is the intangible, intellectual assets that must be managed.” (Stewart 1997, p. 6) In order for a MNE to create sustainable competitive advantages it is crucial that the knowledge of its subsidiaries is available within its global network. Therefore the existing knowledge must be effectively transferred from one subsidiary to another. Generally the transfer of knowledge can be defined as the successful allocation of information from a provider to an acquirer of knowledge. However, this process often causes more challenges and difficulties than previously expected by organizations. (Davenport and Prusak 1998, p. 101; Cummings and Teng 2003, p. 39, 41) The purpose of this thesis is to answer the following research question: “Which factors influence the success rate of knowledge transfer when offshoring tasks from one culturally different subsidiary to another?” After a careful examination of the existing literature in the theoretical framework four possible influence factors were identified and will be analyzed in the course of this thesis: Cultural differences and barriers due to the distance Intrinsic as well as extrinsic motivation of sender and receiver Interpersonal, dispositional as well as inter-organizational trust The degree of information richness chosen by the investigated MNE These dimensions will be analyzed by a case study conducted in a global MNE, which is active in the automotive sector and has it’s headquarters in Germany. The case study has the objective to analyze the key success factors of knowledge transfer when offshoring tasks from the subsidiary located in Austria to the subsidiary located in India. Therefore experts actively employed in the MNE in Austria and India were interviewed and afterwards the gathered data was evaluated with the qualitative content analysis by Mayring (1983).

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Knowledge Transfer MNE culture Offshoring/Outsourcing
Schlagwörter
(Deutsch)
Wissenstransfer MNE Kultur Offshoring/Outsourcing
Autor*innen
Nicole Grill
Haupttitel (Englisch)
Relocating knowledge
Hauptuntertitel (Englisch)
successful knowledge transfer when offshoring tasks from one culturally different subsidiary to another
Paralleltitel (Deutsch)
Erfolgreicher Wissenstransfer zwischen kulturell unterschiedlichen Niederlassungen eines globalen Unternehmens
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
IV, 206 S.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Josef Windsperger
Klassifikationen
85 Betriebswirtschaft > 85.06 Unternehmensführung ,
85 Betriebswirtschaft > 85.09 Unternehmensorganisation
AC Nummer
AC12252522
Utheses ID
31866
Studienkennzahl
UA | 066 | 914 | |
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