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Das Los der Migration?
die Determinanten der Eltern-Kind-Beziehung bei Familien mit Migrationshintergrund
Dominique Schnötzinger
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Psychologie
Betreuer*in
Harald Werneck
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.35982
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29996.49192.286465-5
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In der Öffentlichkeit, wie auch in der wissenschaftlichen Forschung, herrscht zu einem großen Teil Konsens darüber, dass sich Familien mit Migrationshintergrund von jenen ohne unterscheiden, und diese Unterschiede sind oft negativ konnotiert. Seit geraumer Zeit wird im Kontext der Eltern-Kind Forschung in der Psychologie nicht bloß auf die Erziehung der Eltern geachtet, sondern ebenso auf den Einfluss der Kinder, wie auch auf denjenigen von Faktoren von außerhalb dieser Beziehung. Jedoch wird Migration hier oft bloß als ein Faktor von vielen angesehen und selten detailliert genug betrachtet, um die Unterschiede zwischen Familien mit und ohne Migrationshintergrund ausreichend zu erklären – was u.a. der quantitativen Ausrichtung der meisten dieser Studien zuzuschreiben ist. Im Zuge der vorliegenden Arbeit wird versucht, durch eine qualitative Herangehensweise mit der Auswertung von drei Fokusgruppeninterviews, sowie einem Einzelinterview und einem Experteninterview und der Kombination dieser Schritte mit der Interpretation von Fragebögen über die Kontrollwahrnehmung der Untersuchungsteilnehmer, sowie der Auswertung informeller Gespräche und Beobachtungen, diese Details zu erforschen. Der Aspekt der Identität, die Arbeit an dieser durch die Migranten selbst, die Akzeptanz besonderer Formen davon innerhalb der jeweiligen Familie, die Abgrenzung zu bestimmten Rollenerwartungen von außen, sowie allgemeine, vom Migrationshintergrund unabhängige Verhältnisse in der Familie, stellen dabei die zentralen Determinanten der Qualität der Eltern-Kind Beziehung der untersuchten Familien dar.
Abstract
(Englisch)
In the general public opinion, as well as in the scientific community, there is often too much of a consensus that families with a migration background differ from those without, and these differences are often seen as negative. For some time now in the field of Psychology, the parent-child research is not just focusing on the parenting style, but also on the influence of the children, as well as on those factors outside of this relationship, that are influencing the relationship. However, migration is often regarded merely as just one factor, and seldom considered in sufficient detail to explain the differences between families with and without migration background in sufficient manner – which, too, is attributable to the quantitative orientation of most of these studies. In the course of the present work, an attempt is made through a qualitative approach including the evaluation of three focus group interviews, an individual interview and an expert interview and the combination of these steps with the interpretation of questionnaires on the perception of control of the participants, as well as the evaluation of informal discussions and observations, to explore those missing details. The aspect of identity as well as the work on it by the migrants themselves, the acceptance of specific forms thereof within each family, the demarcation to certain role expectations from the outside, as well as the general level of conflict in the family determine the quality of the parent-child relationship in the families that were analyzed in this study.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
migration migration background family parent-child relationship identity perception of control
Schlagwörter
(Deutsch)
Migration Migrationshintergrund Familie Eltern-Kind Beziehung Identität Kontrollwahrnehmung
Autor*innen
Dominique Schnötzinger
Haupttitel (Deutsch)
Das Los der Migration?
Hauptuntertitel (Deutsch)
die Determinanten der Eltern-Kind-Beziehung bei Familien mit Migrationshintergrund
Paralleltitel (Englisch)
The fate of migration? The determinants of the parent-child relationship in families with a migration background
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
162 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Harald Werneck
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.59 Entwicklungspsychologie: Sonstiges ,
77 Psychologie > 77.61 Einstellung, Vorurteil, Beeinflussung ,
77 Psychologie > 77.62 Soziale Wahrnehmung, Attribution ,
77 Psychologie > 77.63 Soziale Interaktion, Soziale Beziehungen
AC Nummer
AC12213807
Utheses ID
31893
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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