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´Sportfilme´ und Gender
eine Darstellung der Genderproblematik und Lösungsversuche anhand von Filmbeispielen im Wechsel der Geschlechterrollen
Christina Eva-Maria Auzinger
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Psychologie und Philosophie UF Bewegung und Sport
Betreuer*in
Konrad Kleiner
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.35999
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29355.28837.471361-7
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In dieser Arbeit geht es darum, sich mit der Frage zu beschäftigen, sind der Sportausübung vom Geschlecht her Grenzen gesetzt und wenn ja, wie können diese aufgebrochen, aufge-löst und überwunden werden? Als Methode der Bearbeitung wurde die hermeneutische Methode gewählt. Daten und Fakten wurden aufgrund von Statistik Austria und dem Bay-rischen Landessportverband herangezogen. Vorab wird die Unterscheidung der Geschlech-ter im Hinblick auf die biologischen und gesellschaftlichen Unterschiede beleuchtet. Bevor die Frage nach den Grenzen des Geschlechts mit Hilfe von vielen Beispielen einer Lösung zugeführt wird, wird zunächst einmal die Geschlechterrolle im Sport von der historischen Seite betrachtet. Zuerst von der allgemeinen Seite, dann jedoch im Bezug auf die mittels der Filmbeispiele untersuchten Sportarten, nämlich Ballett, Fußball, Synchronschwimmen und Boxen. Nach der Ermittlung des Ist-Standes der Geschlechteraufteilung, wird die Rol-le des Sports und der Sportler/innen in den Medien betrachtet. Dann wir der Kampf gegen die festgelegten Strukturen des Sports aufgrund von vier Filmbeispielen analysiert, erörtert und das Resümee daraus gezogen. Schließlich werden reale Vorbilder, die in jeweils einer für sie atypischen Geschlechtssportarten zu Erfolgen gelangt sind, untersucht und erwähnt. Das Ergebnis der Arbeit zeigt, dass den Frauen der Sport erst im 20.Jahrhundert zugäng-lich gemacht worden ist. Im 21.Jahrhundert ist zwar die Anzahl der Sport treibenden Frau-en gestiegen, aber dennoch kann von einer echten Gleichbehandlung noch immer nicht gesprochen werden. Wenn es auch in einzelnen Sportarten, wie Synchronschwimmen, Bal-lett oder rhythmischer Sportgymnastik den Männern schwer gemacht wird, diese auszu-üben, weil man eben damit reine Frauensportarten assoziiert, so ist dennoch festzustellen, dass dem gegenüber Frauen der Zugang zu viel mehr Sportarten erschwert wird, bezie-hungsweise dass diese Sportarten gar nicht als Frauensportarten betrachtet werden und somit in den Medien kaum oder nur eingeschränkt vorkommen.
Abstract
(Englisch)
This paper aims to answer the following questions: are there any gender-specific borders concerning sports and if so, how can they be solved and defeated? The method used in order to gain this knowledge is the hermeneutical method. Data and facts were gathered from Statistik Austria and Bayrischer Landessportverband. Firstly, it will shine a light on the biological and social differences of gender distribution. Before solving the question concerning gender borders, this paper takes a closer look at gender roles in sport from a historical approach. First from a general side, then with the different types of sport resear-ched with the help of the film examples, namely ballet, soccer, synchronized swimming and boxing. After the determination of the actual situation of gender distribution, the paper focuses on the roles of sports and athletes in the media. After that it analyzes, discusses and concludes the fight against those defined structures of sport with the aid of four film examples. Finally, actual role models, who succeeded in an gender-atypical type of sport, will be discussed. The result of this paper shows that sports began to be accessible for women only starting in the 20th century. In the 21st century the rate of exercising women accelerated, however, it is not possible to speak of a true equal treatment. Apart from a few types of sport, like syn-chronized swimming, ballet or rhythmic gymnastics, where it is difficult for men to parti-cipate because in general it is seen as a typical type of sport for women, it is a given fact that it is harder for women to exert a certain sport because it is not considered as a sport for females and therefore not even or rarely existent in the media.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Gender Fußball Synchronschwimmen Ballett Boxen Billy Elliot - I Will Dance Männer Im Wasser Million Dollar Baby Bend It Like Beckham
Autor*innen
Christina Eva-Maria Auzinger
Haupttitel (Deutsch)
´Sportfilme´ und Gender
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Darstellung der Genderproblematik und Lösungsversuche anhand von Filmbeispielen im Wechsel der Geschlechterrollen
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
107 S. : Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Konrad Kleiner
Klassifikation
76 Sport, Freizeit, Erholung > 76.24 Sport für besondere Zielgruppen
AC Nummer
AC12196038
Utheses ID
31910
Studienkennzahl
UA | 190 | 299 | 482 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1