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Unternehmerfreundlichkeit der Kapitalaufbringungs- und Kapitalerhaltungsregelungen im slowakischen GmbH-Recht?
ein Rechtsvergleich zwischen österreichischer GmbH und slowakischer s.r.o.
Miriam Nehajova
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Rechtswissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Dr.-Studium der Rechtswissenschaften Rechtswissenschaften
Betreuer*in
Manfred Straube
DOI
10.25365/thesis.36017
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29957.80159.980461-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die Rechtsform der Gesellschaft mit beschränkter Haftung gehört heutzutage im Wirtschaftsleben sowohl in Österreich als auch in der Slowakei zu den bedeutendsten und beliebtesten Organisationsformen. Der Grund für ihre Beliebtheit ist insbesondere ihre rechtliche, vermögensmäßige und haftungsrechtliche Trennung von den Gesellschaftern. Da die Neigung zu sorglosem Vorgehen auf Kosten der Gläubiger aufgrund des Absehens von persönlicher Gesellschafterhaftung bei vielen Unternehmern sehr groß ist, steht die Rechtsform der Gesellschaft mit beschränkter Haftung im Zusammenhang mit dem Gläubigerschutz im Zentrum rechtspolitischer Diskussionen.
In den letzten Jahren hat sich auf der europäischen Ebene viel getan. Durch die Entwicklung der Rechtsprechung des EuGH hat die Sitztheorie innerhalb der Europäischen Union ihre Relevanz verloren. Dadurch ist das Einwandern ausländischer Gesellschaftsformen zulässig geworden. Im Gefolge dieser Entwicklung haben zahlreiche Mitgliedsstaaten der EU erkannt, dass sie die Struktur der Rechtsform GmbH „entschlacken“ müssen, um ihre Position im innereuropäischen Wettbewerb zu verbessern und der Abwanderung in fremde Rechtsordnungen entgegenzutreten und haben bereits ihr Gesellschaftsrecht reformiert, und zwar in erheblichem Ausmaß zum Vorteil der Gründer und Gesellschafter, jedoch auf Kosten des Gläubigerschutzes und der Geschäftsverkehrssicherheit. Besonders attraktiv sind nämlich die Gesellschaften geworden, die auf die Aufbringung eines Mindest(stamm)kapitals verzichten, geringere Haftungsrisiken und Gründungskosten sowie geringe Steuerbelastung bieten können.
Trotz der starken Globalisierungstendenz weist die aktuelle gesellschaftsrechtliche Lage der Rechtsform GmbH in den Mitgliedsstaaten der EU doch aufgrund der verschiedenen historischen Wege und unterschiedlichen politischen Situation bestimmte Unterschiede auf. Diese Arbeit versuchte auf das Gemeinsame und die Unterschiede (Vorteile und Nachteile solcher "konkurrierenden" Gesellschaftsformen) der österreichischen und slowakischen GmbH unter besonderer Berücksichtigung der Gläubigerschutzeinrichtungen einzugehen.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
GmbH Mindeststammkapital Kapitalerhaltung Gläubigerschutz
Autor*innen
Miriam Nehajova
Haupttitel (Deutsch)
Unternehmerfreundlichkeit der Kapitalaufbringungs- und Kapitalerhaltungsregelungen im slowakischen GmbH-Recht?
Hauptuntertitel (Deutsch)
ein Rechtsvergleich zwischen österreichischer GmbH und slowakischer s.r.o.
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
XV, 176 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*innen
Manfred Straube ,
Helmut Ofner
Klassifikationen
86 Recht > 86.06 Rechtsvergleichung, Rechtsvereinheitlichung ,
86 Recht > 86.27 Gesellschaftsrecht
AC Nummer
AC12372963
Utheses ID
31926
Studienkennzahl
UA | 083 | 101 | |
