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Urban Art - Die Bedeutung der (Zer-)Störung in den Phänomenen Graffiti und Street Art
Fabian Hämmerle
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Theater-, Film- und Medienwissenschaft
Betreuer*in
Brigitte Marschall
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.36113
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29179.00675.259355-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Zerstörerische Techniken und Motivationen der Urban Art, die Zerstörung von Oberflächen, sowie die Störung der gesellschaftlichen Ordnung und Reinlichkeit durch die Urban Art, stehen im Zentrum dieser Arbeit. Um sich dem Thema anzunähern wird vorerst Graffiti und Street Art genau definiert und voneinander abgegrenzt, sowie die Zerstörung in der jeweiligen Entstehungsgeschichte gesucht. Von Beginn an ist eine Destruktion und eine Zerstörung auszumachen, wenn sich Menschen an urbanen, öffentlichen Orten und Räumen verewigen. Die Bewegung der RezipientInnen, das Suchen, Finden und Überrascht werden wird ebenso beleuchtet wie das Potential, welches die Urban Art aufweist, die urbane Reinheit und andere Gegebenheiten zu kritisieren und zu stören. Aufgrund der rasanten Veränderung des Stadtbilds und der Urban Art nimmt die Dokumentation der Zerstörung einen nicht zu unterschätzenden Stellenwert ein, durch sie können die Werke erhalten und weiter verbreitert werden. Bei der Urban Art ist in weiterer Folge eine Ruinenästhetik auszumachen, welche dafür benutzt wird, neue Werte zu schaffen. Durch diese Ästhetik kann dem Unheimlichen, dem mächtigen Fremden, dem zerstörenden Vandalismus, ein Wert zugesprochen werden, wodurch auch die illegale, oft primitivere Urban Art das Potential bekommt zu gefallen und eine Gentrifizierung anzutreiben. Als reine Sachbeschädigung und mutwillige Zerstörung bezeichnen hingegen die Graffiti-GegnerInnen die Werke der Urban Art. Oft wird eine Nulltoleranz-Strategie verfolgt und versucht, jegliche nicht genehmigt Anbringung im öffentlichen Raum zu eliminieren. Das hat zur Folge, dass auch Werke zerstört werden, denen eindeutig ein Wert zugesprochen wird. Die daraus entspringenden Thesen werden an Beispielen erprobt und dabei vor allem die Faktoren der (Zer-)Störung beleuchtet.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Urban Art Graffiti Street Art Dekonstruktion Zerstörung
Autor*innen
Fabian Hämmerle
Haupttitel (Deutsch)
Urban Art - Die Bedeutung der (Zer-)Störung in den Phänomenen Graffiti und Street Art
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
127 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Brigitte Marschall
Klassifikationen
20 Kunstwissenschaften > 20.10 Kunst und Gesellschaft ,
21 Malerei > 21.01 Maltechnik, Malmaterial
AC Nummer
AC12218653
Utheses ID
32007
Studienkennzahl
UA | 317 | | |
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