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Die Katastrophenberichterstattung 2.0
die Auswirkungen des User-Generated Content auf die Katastrophenberichterstattung
Myriam Andreina Pereira Castillo
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Magisterstudium Publizistik-u.Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Wolfgang Duchkowitsch
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.36124
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30145.27360.190664-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit, „Die Katastrophenberichterstattung 2.0“, beschäftigt sich mit der Auswirkung des User-Generated Content auf die Katastrophenberichterstattung. User-Generated Content hat die Eigenschaft geografische Grenzen aufzulösen und ermöglicht eine weltumfassende Echtzeitberichterstattung. Welches Potential in der Zusammenarbeit zwischen Nutzern und professionellen Journalisten für die Berichterstattung steckt, zeigte sich zum Beispiel bei den Katastrophen Hurrikan Sandy 2012 und dem Erbeben in Japan 2011. Die Verwendung dieser nutzergenerierter Inhalte hat aber zwangsläufig auch Auswirkungen auf die Arbeitsprozesse und Qualitätsmerkmale der professionellen Berichterstattung. Genau diese Auswirkungen und Beeinflussungen des Journalismus durch UGC-Inhalte versucht diese Arbeit näher zu beleuchten. Sie setzt sich mit den Selektionskriterien der Nachrichten, deren Nachrichtenwert und den Qualitätskriterien der im Web 2.0 generierten Meldungen auseinander, und beschreibt Vorgehensweisen zur Sicherung professioneller Standards bei der Nutzung derartiger Meldungen. Die hier angewendete wissenschaftliche Methode des Experteninterviews liefert das Ergebnis, dass die Auswirkungen auf den professionellen Journalismus überwiegend positiv sind, und die Wahrscheinlichkeit für eine immer stärkere Zusammenarbeit zwischen Sendern und Rezipienten von Nachrichten, vor allem in der Katastrophenberichterstattung, sehr hoch ist. Es werden aber auch die Gefahren dieser Symbiose, wie zum Beispiel die Unterwanderung ethischer und rechtlicher Standards oder die Gefahr der Verbreitung von Falschmeldungen, aufgezeigt. Die intensive Literaturrecherche zeigte, dass sich viele Forscher, besonders auf dem Gebiet des Katastrophenmanagement, mit der Herausforderung der Verifikation solcher Social Media Inhalte, eines der Hauptprobleme bei der Verwendung von UGC-Inhalten, auseinandersetzen, und bereits interessante und hilfreiche Lösungen anbieten. Die Motivation dieser Arbeit ist es die Vorteile und Leistungsfähigkeit nutzergenerierter Inhalte aufzuzeigen und zu unterstreichen, gleichzeitig jedoch auch auf die Gefahren und Herausforderungen aufmerksam zu machen, und Denkanstöße für weiterführende Auseinandersetzungen mit diesem zukunftsträchtigen Thema zu liefern.
Abstract
(Englisch)
The present master thesis, which name is "The disaster coverage 2.0" is concerned with the impact that user-generated content on the media analysis of the catastrophe in which through the Internet has to be able to trigger the property boundaries and enables the chances to create reports of everything that happens on the world in real-time. This fact has been particularly intensified in the last years, especially after the earthquake in Japan in 2011 and the hurricane Sandy in 2012. This work continued with the selection criteria of the messages whose news value and quality which should have generated in the Web 2.0 and being able to contribute to the professional disaster coverage. Through the methodology of the expert interviews was concluded that the effects were mostly positives, while the negative effects were few but with more journalistic relevance, in particular in the preparation of success, such the verification of the authenticity reports, where many ethical and legal standards might be questioned. In addition, after the intensive literature search has found out simultaneously that nowadays many researchers, especially from the disaster management area, grappled with the issues of verification of general social media content and already offer interesting and useful solutions. This fact predicts a more positive future cooperation between journalists and user-generated content, which will continue supplementing the professional journalism.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
User-generated content News disaster coverage journalism
Schlagwörter
(Deutsch)
User-Generated Content/Katastrophenberichterstattung Journalismus
Autor*innen
Myriam Andreina Pereira Castillo
Haupttitel (Deutsch)
Die Katastrophenberichterstattung 2.0
Hauptuntertitel (Deutsch)
die Auswirkungen des User-Generated Content auf die Katastrophenberichterstattung
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
128 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Wolfgang Duchkowitsch
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.20 Kommunikation und Gesellschaft ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.30 Massenkommunikation, Massenmedien: Allgemeines ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.38 Neue elektronische Medien
AC Nummer
AC12392447
Utheses ID
32014
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1