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Einstellung von österreichischen Eltern zum Thema Gewalt und Gewaltprävention an Schulen
Brigitte Hirschegger
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Psychologie
Betreuer*in
Christiane Spiel
DOI
10.25365/thesis.36134
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29183.51072.599865-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Auf der Grundlage der theoretischen und empirischen Arbeiten von Olweus wurden 304 ös-terreichische Eltern zum Thema Gewalt und Gewaltprävention an Schulen befragt. Die be-fragten Eltern stammen zu zwei Dritteln aus der Großstadt, vor allem aus Wien und zu geringerem Anteil aus Kleinstädten und dem ländlichen Bereich.
Ein für die Studie konzipierter Einstellungsfragebogen mit insgesamt 15 Fragen sollte das Wissen von Eltern, ihre persönlichen Erfahrungen und gefühlsmäßige Einstellung sowie tat-sächliches oder intendiertes Verhalten in Bezug auf Gewalt und Gewaltprävention in Erfahrung bringen. 96 % der Eltern halten das Thema Gewalt an Schulen für ein sehr wichtiges oder wichtiges Thema und mehr als die Hälfte der Eltern berichten, dass ihr Kind schon einmal Gewalt in der Schule ausgesetzt war. Die durchschnittliche Schätzung der Eltern in Bezug auf die Opfer schulischer Gewalt liegt bei 30 %, die der Täter/innen bei 20 %. Etwa ein Viertel der befragten Eltern gab an, dass ein Gewaltpräventivprogramm in der Schule ihrer Kinder durchgeführt wurde. Meist sind allerdings weder der Name des Programms noch die Dauer bekannt. 91 % der Eltern sprechen sich für Präventivprogramme an Schulen aus, die Mehrzahl davon für die Einbeziehung aller Schulpartner. 58 % sind bereit selbst mitzuarbeiten, 75 % finanzielle Beiträge dafür zu leisten. Als Strategien gegen Bullying nennen Eltern vor allem Strategien auf der persönlichen Ebene, insbesondere das Führen von Gesprächen. Strategien, vor allem im präventiven Bereich, auf institutioneller Ebene oder Klassenebene werden in geringerem Ausmaß thematisiert.
In einer Clusteranalyse konnten drei Gruppen von Eltern differenziert werden, diejenigen, denen Gewalt- und Gewaltprävention ein besonderes Anliegen ist, diejenigen, die das Thema für wichtig halten, aber es nicht überbewertet wissen wollen und diejenigen, von denen es als weniger wichtig eingestuft wird.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Bullying Österreich
Autor*innen
Brigitte Hirschegger
Haupttitel (Deutsch)
Einstellung von österreichischen Eltern zum Thema Gewalt und Gewaltprävention an Schulen
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
104 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christiane Spiel
Klassifikation
77 Psychologie > 77.61 Einstellung, Vorurteil, Beeinflussung
AC Nummer
AC12228074
Utheses ID
32020
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
