Detailansicht

Transitorische Räume in den Filmen von Tim Burton
Sophie Straka
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Theater-, Film- und Medienwissenschaft
Betreuer*in
Ramón Reichert
Volltext herunterladen
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.36163
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29656.29757.680970-0
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Diplomarbeit beschäftigt sich mit transitorischen Räumen in den Filmen von Tim Burton. Zu Beginn wird der Begriff des Transitorischen definiert, welcher Zustände des Übergangs beschreibt, und anschließend mit Raumkategorien in Zusammenhang gebracht, wobei Michel Foucaults >>Heterotopien<<, Marc Augés >>Nicht- Orte<< und die Unterscheidung von >>Grenze<<, >>Schwelle<< und >>Passage<< herangezogen werden, um die Bedeutung des Transitorischen hinsichtlich seiner räumlichen Verwertbarkeit zu untersuchen. Obwohl es zwischen diesen Raumkategorien Unterschiede auszumachen gibt, ist ihnen allen ein Moment des Flüchtigen und des Übergangs gemein. In weiterer Folge werden die daraus erschlossenen Erkenntnisse auf Burtons Arbeit übertragen und Thesen entwickelt, die darauf abzielen, mögliche Antworten auf die Fragen zu liefern, ob und weshalb transitorische Räume in seinen Filmen an Bedeutung gewinnen. Die Ergebnisse belaufen sich dabei vor allem auf die Wechselwirkung von Figuren und Raum und inwiefern Burtons transitorische Raumgefüge Einfluss auf die Handlung seiner Filme nehmen, was in der anschließenden Filmanalyse weiter erörtert wird, welche anhand von Vincent, Beetlejuice und Sleepy Hollow erfolgt. Hierbei dienen zur Klärung weiterer Fragen nach Art und Weise der Inszenierung transitorischer Räume und zur Überprüfung auf deren Gehalt an Intertextualität filmanalytische Methoden von Knut Hickethier und Werner Faulstich. Am Ende der Arbeit können neben der tragenden Bedeutung, welche transitorische Räume für die Handlung der Filme und die Figurenentwicklung einnehmen, postmoderne Einflüsse festgemacht werden, die Burtons Filmräumen zusätzlich Charakter des Transitorischen verleihen. 
Abstract
(Englisch)
Topic of this thesis are the transitory spaces in the films of Tim Burton. At the beginning the term of >>transitory<< is defined as states of transitions so as subsequently to be linked to spatial categories by referring to Michel Foucault‘s >>Heterotopia<<, Marc Augé's >>non- places<< and the distinction between >>boundary<<, >>threshold<< and >>passage<< in order to examine the relevance of >>transitory<< with regard to its spatial applicability. Even though one can identify differences between these spatial categories, a moment of the ephemeral and the transition is common to them all. The conclusions drawn by this are then applied to Burton’s oeuvre to develop theses in order to offer possible responses to the questions whether and why transitorial spaces are regarded as increasingly important in Burton’s films. The results are particularly focussed on the interaction between figures and space and to what extent Burton’s spatial structures have impact on the plot of his films to be discussed in the subsequent film analysis of Vincent, Beetlejuice and Sleepy Hollow. Here, the film-analytical methods of Knut Hickethier and Werner Faulstich should serve as a basis for further issues concerning the manner of staging of transitory spaces and for examining its content of intertextuality. In addition to the fundamental significance of transitory spaces for the plot and character development of his films postmodern influences finally have to be mentioned that lend Burton’s film spaces additional character of transitory.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Tim Burton transitory spaces film
Schlagwörter
(Deutsch)
Tim Burton transitorisch Film
Autor*innen
Sophie Straka
Haupttitel (Deutsch)
Transitorische Räume in den Filmen von Tim Burton
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
123 S. : Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ramón Reichert
Klassifikation
24 Theater, Film, Musik > 24.31 Systematische Filmwissenschaft
AC Nummer
AC12250733
Utheses ID
32048
Studienkennzahl
UA | 317 | | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1