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Exotic life and the life supporting zone as a basis for the search for extraterestrial life
Johannes Leitner
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Dr.-Studium der Naturwissenschaften Astronomie
Betreuer*in
Maria G. Firneis
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.36172
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29714.40281.766569-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In der vorliegenden Arbeit wurde die Leitfrage der möglichen Existenz von extraterrestrischem Leben, welches nicht den biochemischen Prinzipien des irdischen Lebens gleicht (primär: Wasser als Lösungsmittel und Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff, Schwefel und Phosphor als Basis) behandelt. Ausgehend von einer Untersuchung der aktuellen Lebensdefinitionen und insbesondere der Definition, welche auch die NASA für ihre Studien verwendet, folgt eine kritische Betrachtung der tragenden Prinzipien der NASA Definition. Klassische Strategien des irdischen Lebens wie Reproduktion und Evolution sind weder geeignet Leben zu definieren, noch um die Existenz von Lebewesen in Rahmen einer zeitlich begrenzen Mission auf der Oberfläche eines anderen Planeten experimentell nachzuweisen. Um die Theorie des exotischen Lebens zu untermauern und insbesondere der Frage nachzugehen, ob die Entstehung der Bausteine des Lebens (Aminosäuren) auch mit alternativen Lösungsmitteln funktioniert, wurde ein experimenteller Zugang gewählt. Dadurch konnte erstmalig der eindeutige Beweis erbracht werden, dass auch in alternativen Lösungsmitteln die Synthese der Lebensbausteine möglich ist. Dieses Ergebnis ist darüber hinaus auch für die inneren Ozeane von Eismonden (beispielsweise vom Jupitermond Europa) von Bedeutung, da hierfür aktuell angenommen wird, dass große Mengen von Ammoniak im Wasser gelöst sein könnten und obiges experimentelle Ergebnis die mögliche Entstehung von Leben in diesen extraterrestrischen Habitaten zumindest zulässt. Das Modell der life supporting zone ist ein Strahlungs-Konvektionsmodell, welches Kondensationskeime und die Entstehung von Wolken mitberücksichtigt. Es wurde für verschiedene Atmosphärenszenarien und Lösungsmittel umgesetzt und erlaubt eine über das Modell von Kasting hinausgehende Modellierung der planetaren Oberflächentemperatur.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
astrobiology extraterrestrial life
Schlagwörter
(Deutsch)
Astrobiologie extraterrestrisches Leben
Autor*innen
Johannes Leitner
Haupttitel (Englisch)
Exotic life and the life supporting zone as a basis for the search for extraterestrial life
Paralleltitel (Deutsch)
Exotisches Leben und die lebensermöglichende Zone als Basis für die Suche nach extraterrestrischen Leben
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
107 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Englisch
Beurteiler*innen
Maria G. Firneis ,
Arnold Haslmeier ,
Helga Stan-Lotter
Klassifikationen
39 Astronomie > 39.53 Planeten ,
42 Biologie > 42.22 Exobiologie
AC Nummer
AC12214648
Utheses ID
32057
Studienkennzahl
UA | 091 | 413 | |
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