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Einfluss verschiedener Parameter auf die Verlässlichkeit von Tape-Stripping-Experimenten und Evaluierung fluorierter Lipide zur Herstellung von Liposomen
Kathrin Wiatschka
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Pharmazie
Betreuer*in
Claudia Valenta
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30107.88058.150064-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Das Hauptaugenmerk dieser Diplomarbeit lag auf der Feststellung von Einflüssen verschiedener Parameter auf die Verlässlichkeit von Tape Stripping Experimenten an porciner Ohrenhaut. Tape Stripping gilt als eine etablierte und verlässliche Methode um das Penetrationsverhalten topisch applizierter Substanzen zu erforschen. Um exakte Penetrationsprofile der eingesetzten Modellarzneistoffe zu erhalten ist es wesentlich, sowohl die Konzentration an Arzneistoff als auch die Korneozytenmenge, pro abgezogenem Strip zu bestimmen. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt lag in der Ermittlung eventueller Unterschiede in der Stratum corneum Dicke an drei ausgesuchten Stellen des Schweineohres. Die Quantifizierung der Korneozyten erfolgte im Rahmen dieser Arbeit über NIR - Densitometrie und Micro BCA™ Proteinassay. Es gibt eine Vielzahl an Faktoren, die die Menge an abgezogenen Korneozyten beeinflussen, dazu zählt unter anderem auch die Art der applizierten Formulierung. Es bestand die Annahme, dass durch Bestandteile der Formulierung die Pseudo - Absorption der Korneozyten überlagert werden könnte. Daher lag ein weiterer Focus auf der Analyse des Einflusses ausgewählter Formulierungen auf die Messergebnisse der NIR - Densitometrie. Folglich wurde die NIR - Densitometrie parallel zum Proteinassay durchgeführt und die Ergebnisse gegenübergestellt. Ein weiterer Aspekt war die quantitative Proteinbestimmung mittels Abwiegen der Strips vor und nach dem Tape Stripping Vorgang. Bei Anwendung halbfester Zubereitungen, wie W/O Cremes im Rahmen von Tape Stripping Experimenten, ist es wesentlich das Arbeitsprotokoll entsprechend anzupassen. Der Schwerpunkt lag auf dem Eruieren der Auswirkung dieser Arbeitsprotokolle, wie zum einen auf der Menge an abgezogenen Korneozyten, zum anderen auf Eindringtiefe und Wiederfindungsrate der Modellarzneistoffe im Stratum corneum. Es wurden zwei Arbeitsprotokolle für die Tape Stripping Experimente angewendet, deren Ablauf folgendermaßen war: Eine Stunde nach Auftragen der Formulierung wurde der nicht penetrierte Überschuss mit einer Küchenrolle entfernt bzw. abgetupft oder aber auf der Haut belassen bzw. unmittelbar mit dem Tape Stripping begonnen. Im Falle der W/O Creme kam es infolge von Resten auf der Hautoberfläche zu einer bedeutsamen Beeinträchtigung der Klebefähigkeit der Strips. Der erste auf der Haut klebende Strip wurde notiert und alle vorhergehenden nicht klebenden Strips wurden Pre - Strips bezeichnet. Im Rahmen dieser beiden Arbeitsprotokolle gab es jeweils zwei Unterpunkte: Entweder die erwähnten Pre - Strips wurden bei der Berechnung der Eindringtiefe in die Hornschicht miteingerechnet oder aber sie wurden dabei nicht berücksichtigt. Die Zielsetzung hierbei war, die Auswirkungen der Pre - Strips auf die berechnete Eindringtiefe zu eruieren. Als zusätzlicher Forschungsschwerpunkt wurde eine Formulierungsfindung für die Herstellung von F – DPPC - Liposomen durchgeführt, wobei F - DPPC das fluorierte Analogon des DPPC darstellt.
Abstract
(Englisch)
The focus of this diploma thesis was investigating the influence of certain parameters in reliability of tape stripping experiments on porcine ear skin. Tape stripping is a reliable and established method in examining the penetration of topical applied substances. To create accurate penetration profiles of the applied drug it is of peculiar interest to determine the exact amount of both drug concentration and corneocytes per removed strip. The quantification of the latter was carried - out indirectly via Near Infrared (NIR) - Densitometry, measuring the pseudo - Absorption of the corneocyte -aggregates and via Micro BCA™ Proteinassay, a colorimetric method in the determination of proteins. Another research task was determining possible differences in skin thickness at certain places on the porcine ear model. There are numerous factors influencing the amount of removed corneocytes including the nature of applied formulations. The main focus was investigating the effect of certain formulations on the measuring results of NIR - Densitometry. Because of the assumption the pseudo - absorption of the corneocytes could be impaired by the reflexion, scattering and diffraction of the formulation itself. Therefore this method was conducted in common with Micro BCA™ Proteinassay and afterwards compared to each other. A further approach in protein quantification was conducted by weighing the strips before and after the tape stripping process. The NIR - Densitometry is a very easy and established method in determining removed corneocytes, besides the strips are available for further investigations. Nevertheless it is of certain interest applying aligned tape stripping working protocol by experimenting with certain formulations, especially semi - solid formulations like W/O creams. Therefore two working protocols for the tape stripping experiments were conducted. The aim was to find out the effect of certain working protocols in the amount of removed corneocytes, penetration depth and recovery of the model drugs. The procedure of the working protocols was as follows: One hour after application the excess formulation was either wiped away by a dry tissue or left on the surface. In the case of W/O cream, a huge excess of cream was impairing the adhesiveness of the strips. The first strip stucking to the skin was noticed and the previous strips were named pre - strips. After that there were two possibilities to consider: Either the pre - strips were taken into account for calculating the penetration depth of the model drugs or the pre - strips were excluded. The focus was to find out the consequences of allowing the pre - strips in penetration depths. Finally the additional research task was conducting preliminary tests for preparation of F – DPPC - Liposomes, whereas F - DPPC is the fluorinated analogon of DPPC.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Tape Stripping Korneocytes NIR-Densitometry Micro BCA Proteinassay Formulation F-DPPC-Liposomes
Schlagwörter
(Deutsch)
Tape Stripping Korneozyten NIR-Densitometrie Micro BCA Proteinassay Formulierung F-DPPC-Liposomen
Autor*innen
Kathrin Wiatschka
Haupttitel (Deutsch)
Einfluss verschiedener Parameter auf die Verlässlichkeit von Tape-Stripping-Experimenten und Evaluierung fluorierter Lipide zur Herstellung von Liposomen
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
VI, 115 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Claudia Valenta
Klassifikationen
44 Medizin > 44.40 Pharmazie, Pharmazeutika ,
44 Medizin > 44.93 Dermatologie
AC Nummer
AC12216260
Utheses ID
32065
Studienkennzahl
UA | 449 | | |
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