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Entstehung und Entwicklungstendenz der Vereinsgerätturnprogramme in Österreich von 1980 bis 2014
Pamela Forster
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Magisterstudium Sportwissenschaft
Betreuer*in
Otmar Weiß
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.36274
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30369.85704.941362-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Entstehung und Entwicklungstendenz der Vereinsgerätturnprogramme in Österreich von 1980 bis 2014. Es geht um die Analyse, Beschreibung und Entwicklung von Programmen die sich im Laufe der Zeit herauskristallisiert haben. Folgende Fragestellungen haben sich ergeben: Wie haben sich die Breitensportprogramme im Vereinsgerätturnen in Österreich seit 1980 entwickelt und warum? Wie zufrieden sind Trainer/innen, Athlet/innen und Vereine mit dem aktuellen Programm? Zur Beantwortung der Forschungsfragen wird die hermeneutische Forschungsmethode angewendet. Anhand von einem Experteninterview und einem narrativen Interview werden fehlende Informationen ergänzt. Gerätturnen ist das normgeleitete Bewegen an Turngeräten. Wettkämpfe im Gerätturnen sind die Mittelschiene zwischen alternativen Turnen, wo die Priorität nicht in der Leistungsoptimierung liegt, und der olympischen Disziplin Kunstturnen. Es geht nicht um den Hochleistungssport oder um das Alternative Turnen, sondern um die geschichtliche Entwicklung der Gerätturnprogramme im Breitensport. ÖLTA (Österreichisches Leistungs,- Turnabzeichen) war eines der ersten Breitensportprogramme in Österreich und wurde 1983 entwickelt. Darauf folgten weitere unterschiedliche Programme wie zum Beispiel das Gym 4 all, welches als Mittelschiene bezeichnet wurde, da die Anforderungen höher waren als das Einsteigerprogramm ÖLTA aber einfacher als das Kunstturnprogramm. Es entstand ein langes Vakuum, da war keine Zuständigkeitserklärung, wo man sich um Programme für das Gerätturnen in Vereine gekümmert hätte, somit entwickelten Bundesländer und Vereine eigene Pläne. Am 16. Februar 2007 setzten sich die gemeinnützigen Sportorganisationen Österreichs (ÖFT, ASKÖ, ASVÖ, UNION und der ÖTB) in Puch bei Hallein zusammen um ein gemeinsames Wettkampfprogramm für Turnen zu entwickeln. Es gab zu viele unterschiedliche regionale Angebote und es fehlte bislang die bundesweite einheitliche Linie. Man wollte eine Mittelschiene im Breitensport finden, neue Impulse setzen und ein einheitliches System für Dachverbände, Vereine und Schulen kreieren. Das aktuellste Programm im Gerätturnen nennt sich Turn 10. Seit 2008 ersetzt dieses Programm fast alle bislang gewesenen Programme. Vereinzelt gibt es Vereine die nach wie vor bei ihrem ursprünglichen Programm geblieben sind.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
gymnastics
Schlagwörter
(Deutsch)
Geräteturnen Breitensportprogramm
Autor*innen
Pamela Forster
Haupttitel (Deutsch)
Entstehung und Entwicklungstendenz der Vereinsgerätturnprogramme in Österreich von 1980 bis 2014
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
110 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Andrea Andrea Pichlmair
Klassifikation
76 Sport > 76.01 Geschichte des Sports, der Freizeit und Erholung
AC Nummer
AC12212047
Utheses ID
32150
Studienkennzahl
UA | 066 | 826 | |
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