Detailansicht

Social Media Overload
eine kritische Auseinandersetzung mit vergangenen und gegenwärtigen Entwicklungen in sozialen Medien und deren Folgen für unser Nutzungsverhalten am Beispiel der Social Media Plattform Facebook
Stefan Winkler
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Magisterstudium Publizistik-u.Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Wolfgang Duchkowitsch
Volltext herunterladen
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.36298
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29712.93794.150653-1
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Mittlerweile sind mehr als 10 Jahre vergangen, seitdem Mark Zuckerberg die Social Media Plattform Facebook gründete. Heute ist das Unternehmen mit einem Börsenwert von 100 Milliarden Dollar das Paradebeispiel für den Erfolg der sozialen Medien und die weltweit größte Social Media Plattform. Kaum ein anderes Medium hat einen solch großen Einfluss auf uns Menschen und die Art und Weise, wie wir kommunizieren und Informationen rezipieren. Doch die glorreichen Erfolgsgeschichten aus den Anfangsjahren bekommen durch aktuelle Datenmissbrauchsskandale und einer regelrechten Werbe- und Informationsüberflutung einen bitteren Beigeschmack. Vorangegangene Artikel und Studien hatten gezeigt, dass bei einem Teil der User die Unzufriedenheit gegenüber der Plattform wächst und Veränderungen hinsichtlich des Facebook Nutzungsverhaltens erkennbar sind. Diese Arbeit hat sich zum Ziel gesetzt, herauszufinden, wie Facebook User das steigende Informationsangebot sowie das Thema Datensicherheit auf Facebook bewerten und welche Auswirkungen diese Problemfelder auf ihr Nutzungsverhalten haben. Zudem werden Veränderungsprozesse hinsichtlich Nutzungsintensität sowie der Nutzungsmotive analysiert um festzustellen, ob langjährige Facebook Nutzer den Dienst heute noch aus den selben Gründen nutzen wie zu Beginn ihrer Anmeldung. Nach einer allgemeinen Einführung und einer literarischen Auseinandersetzung mit sozialen Medien wird die Mediatisierungstheorie nach Friedrich Krotz als theoretisches Fundament herangezogen. Den Ausgangspunkt für die empirische Untersuchung stellen 11 qualitative Leitfaden-Interviews dar, die feststellen sollen, wie langjährige Facebook Nutzer die aktuellen Entwicklungen bewerten und welche möglichen Auswirkungen sie auf ihr Facebook Nutzungsverhalten ausüben. Ohne die genauen Ergebnisse vorweg zu nehmen, kann gesagt werden, dass bei nahezu allen Interviewteilnehmern ein signifikanter Rückgang der Postingaktivitäten festgestellt werden konnte. Auch die Tatsache, dass Facebook heute mehr als Informations- statt als Kommunikationsplattform gesehen wird, ist eine wesentliche Erkenntnis der Untersuchung. Diese wissenschaftliche Arbeit ist nicht nur aufgrund ihrer Aktualität eine gute Grundlage für zukünftige Auseinandersetzungen mit Social Media Prozessen, sondern bietet auch für Werbefachleute interessante Sichtweisen, um Nutzungsmotive von Facebook Usern besser verstehen zu können.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Social Media soziale Medien Facebook Social Media Overload
Autor*innen
Stefan Winkler
Haupttitel (Deutsch)
Social Media Overload
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine kritische Auseinandersetzung mit vergangenen und gegenwärtigen Entwicklungen in sozialen Medien und deren Folgen für unser Nutzungsverhalten am Beispiel der Social Media Plattform Facebook
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
188 S. : graf. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Wolfgang Duchkowitsch
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.12 Kommunikationsprozesse ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.38 Neue elektronische Medien
AC Nummer
AC12392481
Utheses ID
32171
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1