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Der "The Matrix"-Trailer
eine paratextuelle Strukturanalyse
Marie Back
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Theater-, Film- und Medienwissenschaft
Betreuer*in
Ulrich Meurer
DOI
10.25365/thesis.36338
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29116.18796.572666-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Anstelle sich den bereits vielfach diskutierten Interpretationsebenen des Filmes The Matrix (The Wachowskis 1999) zuzuwenden, befasst sich die vorliegende Analyse dezidiert mit dem, bislang wenig beachteten, filmischen Nebenprodukt, dem gleichnamigen Filmtrailer.
Die leitende methodische Grundthese ist das von dem Literaturwissenschaftler Gérard Genette entwickelte Konzept der Paratexte, welches auch auf den Film übertragen werden kann. In der vorliegenden Diplomarbeit werden diese paratextuellen Wirkungsmechanismen exemplarisch am The Matrix-Trailer ausgearbeitet werden. Treibende Forschungsfragen sind: Welche paratextuellen Strukturen weist der Trailer auf? Wie sind sie formal mit dem Trailer verbunden und auf welche Weise lenken sie die Rezeption? In welcher Beziehung steht der Trailer zu weiteren werbenden Paratexten, wie zu dem Teaser, zu den TV-Spots und nicht zuletzt zu dem ‚Haupttext‘, dem Film?
Das Grundgerüst für die Filmanalyse stellt ein, ausgehend von dem 35mm Filmtrailer erstelltes, ausführliches Einstellungsprotokoll dar, welches die formalen Gestaltungsmittel, sowie die einzelnen Einstellungen in ihrer präzisen Dauer umfasst. Zuerst werden die offenkundigeren (bild)schriftlichen Paratexte untersucht werden, wie der Logo-Vorspann, die Zwischentitel, die Schauspielereinblendungen und der Filmtitel. In einem zweiten Schritt werden jedoch auch die Filmbilder an sich auf ihre spezifische Montagestruktur analysiert werden. Das allgemeine dramaturgische Funktionsprinzip sowie die Konventionen der Trailermontage werden in Bezug auf Vinzenz Hedigers Untersuchungen erläutert. Gleichzeitig werden ebenfalls die Filmbilder auf ihren paratextuellen Gehalt beleuchtet werden. Es stellt sich heraus, dass das weiße Einzelbild ein spezifisches Leitmotiv des Trailers darstellt und ihm eine maßgebliche Rolle in der wahrnehmungspsychologischen Wirkung zukommt. Die Medienästhetik zieht sich als roter Faden durch die Analyse, begonnen bei der Materialität des Untersuchungsgegenstandes, über die Rezeptionssituation im Kino, bis hin zu derjenigen auf dem heimischen Bildschirm.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
The Matrix Andy Wachowski Lana Wachowski Paratext Gérard Genette Alexander Böhnke Trailer Teaser TV-Spots Filmanalyse
Autor*innen
Marie Back
Haupttitel (Deutsch)
Der "The Matrix"-Trailer
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine paratextuelle Strukturanalyse
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
113 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ulrich Meurer
Klassifikation
24 Theater > 24.30 Film: Allgemeines
AC Nummer
AC12237090
Utheses ID
32211
Studienkennzahl
UA | 317 | | |
