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Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in konventionellem Obst und Gemüse
Vergleich zwischen österreichischem und importiertem Obst und Gemüse
Claudia Zankl
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Ernährungswissenschaften
Betreuer*in
Jürgen König
DOI
10.25365/thesis.36391
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30289.67073.312565-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Einleitung und Fragestellung: Mit dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln soll erreicht werden, dass Frischobst und –gemüse in hoher Qualität den Konsumenten erreicht. Es wurden die Zusammenhänge zwischen der Belastung von konventionellem Frischobst und Frischgemüse mit Pflanzenschutzmitteln und dem Ursprungsland der Obst- und Gemüseproben untersucht.
Methode: Die Datenerhebung erfolgte von Jänner 2012 bis September 2014, wobei insgesamt 4664 Proben (N) aus konventionellem Anbau auf Pflanzenschutzmittelrückstände in Zusammenarbeit mit der LVA GmbH untersucht wurden. Sämtliche Proben wurden mittels GC-MS/MS, GC-CI-MS und LC-MS/MS analysiert.
Ergebnisse: 2012 (n=1375) [x2(1)=109,570; p=<0,001], 2013 (n=1783) [x2(1)=92,737; p=<0,001] und 2014 (n=1506) [x2(1)=49,718; p=<0,001] gibt es einen signifikanten Unterschied hinsichtlich der Pestizidbelastung zwischen österreichischen und importierten Proben. Bezüglich der Belastung mit Mehrfachrückständen ist 2012 [x2(1)=116,864; p=<0,001], 2013 [x2(1)=111,949; p=<0,001] und 2014 [x2(1)=97,798; p=<0,001] ein signifikanter Unterschied hinsichtlich des Ursprungslandes zu erkennen. Es gibt 2012 [F(1)=130,288; p=<0,001], 2013 [F(1)=127,688; p=<0,001] und 2014 [F(1)=321,008; p=<0,001] einen signifikanten Unterschied der Mittelwerte der Anzahl an Pflanzenschutzmitteln, welcher ebenfalls mit der Herkunft zusammenhängt. Hinsichtlich der Höchstwertüberschreitungen ist 2012 (Fisher’s Exact Test: p=1,00) und 2014 [x2(1)=2,686; p=0,101] kein signifikanter Unterschied zu erkennen. 2013 gibt es einen signifikanten Unterschied (Fisher’s Exact Test: p=0,04). Bezüglich ARfD-Überschreitungen 2012 (Fisher’s Exact Test: p=1,00) und 2014 (Fisher’s Exact Test: p=0,504) gibt es keinen signifikanten Unterschied. 2013 liegt keine ARfD-Überschreitung vor. Bezüglich der Belastung mit Organochlorpestiziden ist 2012, 2013 und 2014 kein signifikanter Unterschied [x2(1)=0,621; p=0,431] zwischen den österreichischen und den importierten Produkten zu erkennen.
Schlussfolgerung: Sowohl österreichische als auch importierte Produkte sind von guter Qualität, jedoch sind regionale Produkte zu bevorzugen.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Pflanzenschutzmittel Pestizide
Autor*innen
Claudia Zankl
Haupttitel (Deutsch)
Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in konventionellem Obst und Gemüse
Hauptuntertitel (Deutsch)
Vergleich zwischen österreichischem und importiertem Obst und Gemüse
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
XII, 103 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Jürgen König
Klassifikation
30 Naturwissenschaften allgemein > 30.00 Naturwissenschaften allgemein: Allgemeines
AC Nummer
AC12216919
Utheses ID
32258
Studienkennzahl
UA | 066 | 838 | |
