Detailansicht

Analyse der belastungsabhängigen Blutlaktatkonzentration während der ambulanten kardiologischen Phase II und III Rehabilitation
Thomas Harthum
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Magisterstudium Sportwissenschaft
Betreuer*in
Rochus Pokan
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.36578
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29509.35606.802961-8
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die kardiologische Rehabilitation soll Erkrankten Personen dazu verhelfen, den Verlauf der Krankheit zu entschleunigen oder anzuhalten. Weiters geht es darum, die als sicher anerkannten Risikofaktoren dafür zu senken, um somit einen Wiedereinstieg in das Alltags- und Berufsleben zu ermöglichen. Durchgeführt mittels individueller Trainingstherapie, soll somit eine Verbesserung der Leistungsfähigkeit erzielt werden. In vorliegender Arbeit, wird die Steigerung der Leistungsfähigkeit, durch die Analyse der Veränderung der Blutlaktatkonzentration während der ambulanten kardiologischen Phase II und III der Rehabilitation, nachgewiesen. Es wird in dieser Arbeit die Blutlaktatkonzentration während der Phase II und III Rehabilitation gemessen. Es wurden dazu Frauen (Alter = 58,26 ± 9,75) und Männer (Alter = 57,44 ± 9,39) getrennt untersucht. Diese absolvierten insgesamt vier Stufenergometrien. Es wird erforscht in wieweit sich eine Verbesserung der Leistung sowie eine Veränderung der Blutlaktatkonzentration ermitteln lässt. Veränderungen der Leistungen in den verschiedenen Phasen der Energiebereitstellung werden analysiert. Das Ergebnis ist, dass sowohl die weiblichen als auch die männlichen PatientInnen eine signifikanteLeistungssteigerung über den gesamten Rehabilitationsverlauf erfahren. Auch nimmt die Blutlaktatkonzentation über den Testverlauf, bei Referenzpunkten wie LTP1, LTP2 und Pmax, zu. Es stellt sich außerdem heraus, dass die gesamte Leistungssteigerung während der Rehabilitation in der Phase 1 der Energiebereitstellung erzielt wird. Bei der ambulanten Rehabilitation kommt es zu einer enormen Leistungssteigerung über den Sollwert von Gesunden hinaus. Damit ist klar, dass auch kardiale PatientInnen trainierbar und leistungsfähig sein können.Es wird auch deutlich, dass Frauen und Männer in gleicher Weise trainierbar sind, und in gleicher Form an Leistung zulegen. Durch die Tatsache, dass die gesamte Leistungssteigerung in der Phase 1 der Energiebereitstellung passiert, könnte man eine veränderte Form der physiologischen Leistungsuntersuchungandenken.Die gestiegenen Blutlaktatkonzentrationen bestätigen die Leistungssteigerung und sind somit ein zusätzlicher Ausdruck für den erzielten Trainingserfolg.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Kardiologie Rehabilitation Blutlaktatkonzentration Phase II Phase III
Autor*innen
Thomas Harthum
Haupttitel (Deutsch)
Analyse der belastungsabhängigen Blutlaktatkonzentration während der ambulanten kardiologischen Phase II und III Rehabilitation
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
VI, 66 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Rochus Pokan
Klassifikationen
44 Medizin > 44.70 Sportmedizin ,
76 Sport > 76.29 Sport, Sportwissenschaft: Sonstiges
AC Nummer
AC12237831
Utheses ID
32423
Studienkennzahl
UA | 066 | 826 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1