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Luce Irigarays Beitrag zur philosophischen Bildungstheorie
Elisabeth Dorn
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Psychologie und Philosophie UF Englisch
Betreuer*in
Silvia Stoller
DOI
10.25365/thesis.36628
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29524.86546.495563-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit den Begriffen „Geschlecht“ und „Sexuelle Differenz“ im Rahmen der pädagogischen Theorie. Der primäre Fokus der Arbeit liegt auf der Frage, welche Form das Differenzdenken der französischen
Philosophin Luce Irigaray in der Allgemeinen Pädagogik annehmen kann, in welcher dieses „Allgemeine“ stets männlich bestimmt war. Es wird daher im Rahmen dieser Arbeit Luce Irigarays Beitrag zur Schulforschung dargestellt. Luce Irigaray forscht seit den 1970er-Jahren an dem von ihr ausgearbeiteten Konzept der sexuellen Differenz und erörtert in ihren Werken, wie dieses Differenzdenken in unserer Kultur umgesetzt werden könnte. Eine Vielzahl ihrer Werke enthält darüber hinaus sehr deutliche und konkrete Studien zur Bildungstheorie, in welchen sie die Notwendigkeit darlegt, eine sexuell-differenzierende Umgangsweise einzuführen. Eine geschlechtlich ausgelegte Kritik der Schulbildung ist nicht neu. Immer wieder wird der überall in der Wissenschaft vorkommende Ausschluss des Weiblichen oder die Überbewertung bzw. Standardisierung des Männlichen diskutiert. Dennoch leistet
Irigaray einen entscheidenden Beitrag, indem sie durch ihr Differenzdenken neue Perspektiven für ein Nebeneinanderexistieren des Weiblichen und des Männlichen in der pädagogischen Theorie und Praxis eröffnet. Mit ihrem Denken möchte Irigaray die
gesellschaftliche Bedeutung beider Geschlechter erwirken, um die Entwicklung einer weiblichen und einer männlichen Identität zu ermöglichen.
Abstract
(Englisch)
This thesis deals with the terms „sex“ and „sexual difference“ in the context of educational theory. The primary focus is the question of how to implement the theory of the French female philosopher Luce Irigaray in general education, in which this „general“ has always been determined as male. Thus, this thesis points out Luce Irigaray’s contribution to educational research.
Since the 1970s, Luce Irigaray has been researching in the field of sexual difference and has discussed this concept in a multitude of books. She has always tried to explain how to apply her theory in our culture. A considerable number of her publications contain
very clear and specific studies on educational theory, in which Irigaray points out how to implement a sexually-differentiated way of dealing with one another. Sexual criticism of education is nothing new. The exclusion of the feminine or the overvaluation
of the masculine in science has frequently been discussed in recent years. Nevertheless, Irigaray makes a significant contribution by suggesting new perspectives of a co-existence of the feminine and the masculine in educational theory and practice. With her theory, Irigaray tries to obtain the social significance of both sexes, in order to allow the development of a female and a male identity.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Irigaray sexual difference
Schlagwörter
(Deutsch)
Irigaray Bildungstheorie Bildungsphilosophie sexuelle Differenz
Autor*innen
Elisabeth Dorn
Haupttitel (Deutsch)
Luce Irigarays Beitrag zur philosophischen Bildungstheorie
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
73 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Silvia Stoller
Klassifikation
08 Philosophie > 08.99 Philosophie: Sonstiges
AC Nummer
AC12312780
Utheses ID
32470
Studienkennzahl
UA | 190 | 299 | 344 |
