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Spiele spielen in der Theaterpädagogik
spielend zum Theaterstück am Projekt "BühnenHüpfer" am Theater der Jugend Wien
Christine Hansen
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Theater-, Film- und Medienwissenschaft
Betreuer*in
Annette Storr
DOI
10.25365/thesis.36640
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30434.21289.385764-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
„Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt“, sagte bereits Friedrich Schiller. In der Theaterarbeit mit Laiendarstellern ist das Spiel essentiell, vorrangig und stets Grundlage der Vermittlung theaterästhetischer, sozialer, emotionaler, kultureller Inhalte. Durch das Spiel entsteht eine zeitlich und räumlich begrenzte Blase, die sich innerhalb der alltäglichen Realität bildet, sich von ihr abgrenzt und zugleich Bezug zu ihr hat. In dieser Blase ist der Mensch frei, also „ganz Mensch“. Diese Freiheit erlaubt es ihm, die bisher bekannte Welt neu zu gestalten, seiner Imagination freien Lauf zu lassen, sich selbst als Individuum oder in Bezug zu anderen neu zu entdecken, die eigenen Erfahrungen wiederzubeleben und zu verändern und neue Handlungswege zu erproben. Jede Vorstellung und jeder Gedanke, die der eigenen Phantasie entspringen, können im Spiel verwirklicht werden. In der Theaterpädagogik sind es genau diese dem Spiel innewohnenden Möglichkeiten, die es zum Gegenstand der Theaterarbeit macht. Die vorliegende Arbeit ist daher eine Spurensuche des theaterpädagogischen Spielbegriffs, die sich dem Spiel zunächst ganz allgemein und anschließend unter dem Blickwinkel psychologischer, sozialer, pädagogischer und theaterästhetischer Einflüsse annähert, bis diese Suche schließlich ein grundlegendes Verständnis für das Spielphänomen geschaffen hat. Darauf aufbauend betrifft das Spiel die Theaterwelt, in der es den Laiendarsteller, unter theaterpädagogischer Leitung, von der ersten Idee bis zum fertigen Stück begleitet, fördert, anregt und bereichert. In diesem Zusammenhang werden außerdem ausgewählte Methoden und Arbeitsweisen in der Theaterpädagogik skizziert, die den Nährboden für das Spiel darstellen.
Abstract
(Englisch)
“Man is only entirely a human being when he plays”, declared Schiller. In theatre work with non-professional actors, the play is essential, prior-ranking and always the basis for mediation of theater-aesthetic, social, emotional and cultural content. The play results in a temporally and spatially limited bubble, which forms itself within the daily reality, distances itself from it and, at the same time, has a connection with it. In the bubble the man a person is free and thoroughly a human being. That freedom allows him to redesign the existing world, to let his imagination run free, to reinvent himself as an individual or in relation to others, to revive and alter his own experience and try out new courses of action. Every idea and every thought which takes shape in one´s imagination, can become reality through a play. In theatre education, exactly those different possibilities of a play are the reasons why it becomes a subject of theatre work. The following thesis is therefore a search for the theatre-educational concept of play, which first approaches the play in general and then under the perspective of psychological, social, educational and theatrical-aesthetic influences. To give a basic understanding of the “play-phenomenon” is one of the aims of this paper. In the world of theatre the play accompanies, promotes, encourages and enriches the non-professional actors, under theater educational supervision, from the first idea to the final product. In this context I will also describe selected methods and working practices in theatre education, which are the basis for the play itself.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
theatre play theatre education
Schlagwörter
(Deutsch)
Theater Pädagogik Theaterpädagogik Spiel Spielpädagogik Spielbegriffe Spielteorie
Autor*innen
Christine Hansen
Haupttitel (Deutsch)
Spiele spielen in der Theaterpädagogik
Hauptuntertitel (Deutsch)
spielend zum Theaterstück am Projekt "BühnenHüpfer" am Theater der Jugend Wien
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
80 S. : Notenbeisp.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Annette Storr
Klassifikation
24 Theater > 24.13 Theatergattungen, Theatersparten
AC Nummer
AC12241324
Utheses ID
32481
Studienkennzahl
UA | 317 | | |
