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Nominal GDP versus inflation targeting
the case of imperfect credibility at the zero lower bound
Michael Berger
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Magisterstudium Volkswirtschaftslehre
Betreuer*in
Gerhard Sorger
DOI
10.25365/thesis.36669
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29678.53478.803464-1
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit untersucht die potentiellen Vorteile, die durch die Einführung eines nominalen BIP-Ziels anstelle eines Inflationziels lukriert werden können. In einfachen Neukeynesianischen Modellen, in den denen sich die Wirtschaft in einer Liquiditätsfalle befindet, kann ein nominales BIP-Ziel Wohlfahrtsgewinne erzielen. Wird jedoch die Nutzung von sogenannter "Forward Guidance" durch die Zentralbanken in Betracht gezogen, werden die potentiellen Wohlfahrtsgewinnen beträchtlich reduziert. Handeln Zentralbanken darüber hinaus unter unvollkommener Glaubwürdigkeit, kann es zu Diskrepanzen zwischen der Erwartungshaltung des privaten Sektors und den Intentionen der Zentralbanken kommen. Ein Wechsel eines Hauptbestandteils der Geldpoltik kann dann die Unsicherheiten im privaten Sektor verschärfen und dadurch sogar in Wohlfahrtsverlusten resultieren. Ein Umsturz des langfristigen geldpolitischen Zieles durch die Einführung eines nominalen BIP-Ziels birgt also beträchtliches Risiko. Die komplementäre Implementierung eines nominalen BIP-Ziels zusätzlich zu dem bestehenden Inflationsziel könnte dieses Risiko reduzieren und stellt damit eine interessante Alternative zu einem alleinigen Inflationsziel dar.
Abstract
(Englisch)
This thesis explores the potential gains for monetary policy if the central bank pursues a nominal-GDP target instead of an inflation target. In simple New Keynesian models with the nominal interest rate at the zero lower bound, a nominal-GDP target can typically generate welfare improvements. However, if the possibility of providing forward guidance is taken into account, the potential welfare gains diminish significantly. Moreover, if central banks operate under imperfect credibility, public expectations may not necessarily be in line with the policy makers' intentions. Changes in the policy framework may then exacerbate uncertainty among the public and even result in welfare losses. Thus, abolishing the current long-term strategic policy goal by adopting a nominal-GDP target is very risky. Implementing a nominal-GDP target in addition to an inflation target might reduce uncertainty and serve as a viable alternative to targeting inflation only.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Inflation target nominal GDP target imperfect credibility zero lower bound
Schlagwörter
(Deutsch)
Inflationszie nominales BIP-Ziel unvollkommene Glaubwürdigkeit Liquiditätsfalle
Autor*innen
Michael Berger
Haupttitel (Englisch)
Nominal GDP versus inflation targeting
Hauptuntertitel (Englisch)
the case of imperfect credibility at the zero lower bound
Paralleltitel (Deutsch)
Inflations- versus nominale BIP-Ziele ; der Einfluss unvollkommener Glaubwürdigkeit in einer Liquiditätsfalle
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
63 S. : graph. Darst.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Gerhard Sorger
Klassifikationen
83 Volkswirtschaft > 83.12 Makroökonomie ,
83 Volkswirtschaft > 83.50 Geld, Inflation, Kapitalmarkt
AC Nummer
AC12254089
Utheses ID
32505
Studienkennzahl
UA | 066 | 913 | |
