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Triploidie bei Kamillenpflanzen - Wege der Zielerreichung
Elvira Mesic
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Pharmazie
Betreuer*in
Johannes Saukel
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30292.77775.854463-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Das Ziel dieser Arbeit war das Auffinden, bzw. Erzeugen von triploiden Kamillenpflanzen (Matricaria chamomilla), um Anbau- und Ertragsvorteile durch infertile/fehlende Samenproduktion zu sichern. Erwartet wird eine Samensterilität durch eine gestörte Meiose und Endospermbildung, sowie eine verlängerte Blütezeit durch verzögerte Seneszenz und gehemmte Befruchtung. Daraus würden sich folgende Vorteile ergeben: Ein höherer Ertrag, zusätzliche Pflücke, reduziertes Ernterisiko, längeres Erntefenster, kein Auflaufen von Kamille als Unkraut in der Folgefrucht. Zur Erreichung dieses Zieles wurden folgende Methoden angewandt: Durchfluss-zytometrischer Screen (DNA-Ploidie), lichtmikroskopische Bestimmung der Chromosomenzahl (Ploidie), sowie gezielte Kreuzungen. Innerhalb der Kamillensorten zeigten sich nach der Durchflusszytometer Messung 2 Größenklassen von Ploidieniveaus. So sind Bona, Degumille und Hungarian2 rein diploid, Hungarian1 rein tetraploid und Lutea und Manzana enthalten zwei Ploidieniveaus. Triploide Kamillenpflanzen wurden im Zuge dieser Arbeit nicht gefunden. Es zeigte sich allerdings die Entwicklung einer deutlichen Aneuploidie, v. a. bei der tetraploiden Fraktion, gemessen per Durchflusszytometrie und determiniert durch lichtmikroskopische Bestimmung der Chromosomenzahl. Die einfaktorielle Varianzanalyse des Einflusses der Mutterploidiestufe, der Muttersorte, sowie der Auxinbehandlung auf den Fruchtansatz/Blütenkopf ergab keine signifikanten Ergebnisse. Auch die zweifaktorielle Auswertung des Einflusses der Mutterploidiestufe, bzw. der Muttersorte in Kombination mit einer Auxinbehandlung, brachte keine signifikanten Ergebnisse. Aber es wurde eine Tendenz des höheren Fruchtansatzes bei der Behandlung mit Auxinen, vor allem in Kombination mit tetraploiden Kamillenpflanzen, festgestellt.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Matricaria chamomilla Kamille Triploidie Durchfluss-Zytometrie DNA Chromosomen Auxin
Autor*innen
Elvira Mesic
Haupttitel (Deutsch)
Triploidie bei Kamillenpflanzen - Wege der Zielerreichung
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
117S. : Ill., graf. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Johannes Saukel
Klassifikation
30 Naturwissenschaften allgemein > 30.00 Naturwissenschaften allgemein: Allgemeines
AC Nummer
AC12271855
Utheses ID
32511
Studienkennzahl
UA | 449 | | |
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