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Level Up!
Rituale und Glaubensvorstellungen im Computerspiel
Leopold Paul Lehner
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Theater-, Film- und Medienwissenschaft
Betreuer*in
Ramón Reichert
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.36690
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29826.22232.663364-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Religiöse Elemente finden oftmals Verwendung in der Erschaffung von Spielwelten. Der Spieler hat in dem neuen Universum somit bekannte Bezugspunkte, die es einfacher machen, sich in einer Spielwelt zurechtzufinden und somit den immersiven Charakter einer Handlung zu verbessern. In Science-Fiction-Mythologien werden kulturelle Identitäten geschaffen, die zu kontroversen ideologischen Auseinandersetzungen zwischen den Spielern führen können, wie es beispielsweise durch das umstrittene Ende von Mass Effect passiert ist. Viele Spieler identifizieren sich stark mit einem bestimmten Computerspiel. Durch die intensive Auseinandersetzung mit den Narrativen von Spielen innerhalb der Community entsteht eine Eigendynamik, die nicht zuletzt auch Spieler motiviert, die Mythologien zu hinterfragen oder weiterzudenken. Von Fans modifizierte Spielversionen und Erweiterungen sind Resultate davon. Vieles von dem, was Spiele auszeichnet, findet sich auch außerhalb des Spiels. Spiele werden heute nicht einseitig entwickelt für Konsumenten, sondern mit ihnen und durch sie. Die Topoi werden Teil der Lebenswirklichkeit von Spielern und konstruieren kulturelle Identität. Häufig wird hierbei von einer abgeschlossenen Subkultur gesprochen, von den „Nerds“ oder „Geeks“. Digitale Spiele sind allerdings heute so allgegenwärtig, finden Verwendung in Ausbildungsprogrammen, Bildungseinrichtungen, und werden von Menschen unterschiedlichster kultureller und religiöser Herkunft gespielt und zunehmend auch von Menschen aller Altersklassen.
Abstract
(Englisch)
Rituals and video games are both scripted ways of interacting. video games are often infused with a complex mythology that is enacted via the players. Both are defined by rules, shaping the players cosmos. They invite us to follow them and thereby shape our view. To play within certain parameters is to contemplate the role of rules in meaning-making. The game and holy ceremonies are both, according to Johan Huizinga, characterized by a „magic circle“. The formal system of rules indicates commonalities of religion and games. Rules offer orientation in a world, which is located outside of a “magic circle”. It is common to use elements of religion in the creation of game worlds. They encounter familiar reference points in the foreign universe, which make it easier to find one’s way in the game world and, thus, enhance the immersive character of the player’s actions. An immersion that makes some players forget about their life outside the "magic circle" dying of dehydration next to the waterbottle. Science-fiction as well as fantasy mythologies create cultural identities, which even lead to ideological conflicts among the players, triggered, for instance, by the controversial ending of the game Mass Effect.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
ritual videogames religion
Schlagwörter
(Deutsch)
Ritual Computerspiel Religion
Autor*innen
Leopold Paul Lehner
Haupttitel (Deutsch)
Level Up!
Hauptuntertitel (Deutsch)
Rituale und Glaubensvorstellungen im Computerspiel
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
99 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ramón Reichert
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.38 Neue elektronische Medien ,
11 Theologie > 11.48 Kulturgeschichtlicher Hintergrund ,
21 Einzelne Kunstformen > 21.98 Mediale Kunst
AC Nummer
AC12269616
Utheses ID
32525
Studienkennzahl
UA | 317 | | |
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