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Eine europäische Odyssee der 1930er Jahre
das Filmschaffen Hermann Kosterlitz' von 1933 bis 1936
Patrick Zwerger
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Theater-, Film- und Medienwissenschaft
Betreuer*in
Elisabeth Büttner
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.36733
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30246.01191.461353-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Am 05. April 1933 ließ der Regisseur und Drehbuchautor Hermann Kosterlitz – vom Aufkommen des Nationalsozialismus angetrieben – Berlin hinter sich. Viele Jahre und eine Namensänderung später zog sich Hermann Kosterlitz alias Henry Koster im Jahr 1966 als erfolgreicher Hollywood-Regisseur ins Privatleben zurück. Doch bevor der jüdische Regisseur 1936 den Sprung über den großen Teich wagte, verweilte er rund drei Jahre in Europa. Paris, Budapest, Wien und Amsterdam hießen die Stationen seiner „europäischen Odyssee“. Kosterlitz‘ Weg durch Europa und letztendlich in die USA beruhte nicht auf Zufall, sondern war Ergebnis von gesellschaftlichen Entwicklungen und innereuropäischen Verknüpfungen. Der Begriff des „Unerwünscht-seins“ begleitete ihn – sei es als „jüdischer Regisseur“ in Deutschland, oder als „deutscher Regisseur“ in Frankreich. Oder als „jüdischer Regisseur aus Deutschland“, der Teil eines sogenannten „Unerwünschten Kinos“ in Budapest und Wien war. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, den Weg Hermann Kosterlitz‘ durch Europa sowie seinen filmischen Werdegang nachzuverfolgen und länderübergreifende filmische Prozesse sichtbar zu machen. Stilistische und narrative Entwicklungen entlang der transnationalen Bewegung stehen ebenso im Mittelpunkt wie die Analyse der ästhetischen Spezifik von Kosterlitz‘ Werken und die seinen Filmen gesellschaftspolitisch zukommende Signifikanz. Den vorherrschenden Produktionsbedingungen kommt ebenso große Bedeutung zu, wie der (film)geschichtlichen Aufarbeitung von Kosterlitz‘ Biografie sowie den Werken des Künstlers. Denn „Unerwünscht-Sein“ und „Fremd-sein“ spiegeln sich in Kosterlitz‘ filmischen Oeuvre wider, was zu einem Dialog zwischen den von Kosterlitz künstlerisch erschaffenen Lebensräumen und dessen „realer“ Umgebung führt.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Kosterlitz Koster Filmexil Emigration Depressionskomödie Räume Identität Figuren Exklusion Filmindustrie
Autor*innen
Patrick Zwerger
Haupttitel (Deutsch)
Eine europäische Odyssee der 1930er Jahre
Hauptuntertitel (Deutsch)
das Filmschaffen Hermann Kosterlitz' von 1933 bis 1936
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
145 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Elisabeth Büttner
Klassifikationen
15 Geschichte > 15.07 Kulturgeschichte ,
15 Geschichte > 15.37 Europäische Geschichte 1914-1945 ,
24 Theater > 24.32 Filmgeschichte ,
24 Theater > 24.34 Filmgattungen, Filmsparten
AC Nummer
AC12241339
Utheses ID
32561
Studienkennzahl
UA | 317 | | |
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