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Der Erwerb und die Veräußerung von privaten Grundstücken aus ertragsteuerlicher und verkehrsteuerlicher Sicht (inkl. Änderung des GrEStG 2014)
Hajnalka Kövérová
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Betriebswirtschaft
Betreuer*in
Eduard Lechner
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.36743
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29607.51415.463564-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Eine Grundstücksübertragung bewirkt gleichzeitig zwei Rechtsvorgänge, die steuerrechtlich einzeln zu betrachten sind. Auf der einen Seite handelt es sich um eine Veräußerung, deren steuerliche Behandlung iSd Einkommensteuergesetzes erfolgt. Auf der anderen Seite liegt ein Grundstückserwerb vor, der eine Grunderwerbsteuer-pflicht auslöst. Sowohl im Rahmen der ertragsteuerlichen als auch in der verkehrsteuerlichen Behandlung von Grundstückstransaktionen kam es in den letzten drei Jahren zu wesentlichen Neuregelungen bzw. Änderungen in den Gesetzen. Die erste bedeutende Änderung im Zusammenhang mit der Grundstücksbesteuerung wurde mit dem Inkrafttreten des 1. StabG 2012 mit dem 1.4.2012 geschaffen. Durch die Einführung der Immobilienertragsteuer wurde die Besteuerung von Grundstücksveräußerungen grundlegend reformiert. Ab diesem Zeitpunkt ist bei Grundstücksveräußerungen ein besonderer Steuersatz iHv 25 % anzuwenden. Zudem kam es im Zusammenhang mit der Entrichtung der Immobiliensteuer und Grunderwerbsteuer ebenfalls zu Änderungen, allerdings mit dem Ziel, eine gemeinsame Berechnung und Abfuhr von beiden Steuerarten durch Parteienvertreter zu schaffen. Die Regelungen des 1.StabG 2012 wurden in kurzer Zeit mit dem Inkrafttreten des 1. AbgÄG 2012 ergänzt und nachgebessert. Mit dem 1.6.2014 tritt die Grunderwerbsteuer-Novelle 2014 in Kraft. Im GrEStG kam es zu einem Systemwechsel. Die bisherige Grundlage für die Besteuerung, also ob es sich um engetliche oder unentgeltliche Übertragung handelt, ist nicht mehr relevant. Entscheidend für die Ermittlung der Steuer ist, ob die Grundstücksübertragung innerhalb oder außerhalb eines Familienverbandes erfolgt. Am Ende des Jahres 2014 wurde das 2.AbgÄG 2014 beschlossen, welches wiederum Änderungen aus ertragsteuerlicher Sicht gebracht hat. Die vorliegende Arbeit beinhaltet alle für natürliche Personen relevanten Bestimmungen im Zusammenhang mit der Besteuerung von Grundstücken des Privatvermögens aus ertragsteuerlicher und verkehrsteuerlicher Sicht basierend auf der aktuellen Rechtslage.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Grundstückserwerb Grundstücksveräußerung Immobilienertragsteuer Grunderwerbsteuer Immobilienbesteuerung
Autor*innen
Hajnalka Kövérová
Haupttitel (Deutsch)
Der Erwerb und die Veräußerung von privaten Grundstücken aus ertragsteuerlicher und verkehrsteuerlicher Sicht (inkl. Änderung des GrEStG 2014)
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
VI, 96 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Eduard Lechner
Klassifikationen
85 Betriebswirtschaft > 85.27 Betriebswirtschaftliche Steuerlehre, Betriebliches Prüfungswesen ,
86 Recht > 86.73 Steuerrecht
AC Nummer
AC12251954
Utheses ID
32570
Studienkennzahl
UA | 066 | 915 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1