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Auswirkungen eines kognitiv-behavioralen Sportförderprogrammes auf Exekutive Funktionen von Volksschulkindern
eine Trainingsstudie
Pia Hausböck
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Psychologie
Betreuer*in
Gabriela Markova
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.36846
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29291.44030.806554-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Schüler der Volksschule sind häufig schulischen Belastungen und Stress ausgesetzt, wodurch psychische Beeinträchtigungen entstehen können. Daher ist es wichtig, bereits für diese junge Altersgruppe Präventionsprogramme zu entwickeln, um Resilienzfaktoren, wie Exekutive Funktionen es sind, zu stärken. Der Begriff „Exekutive Funktionen“ stammt aus der Neuropsychologie und beschreibt kein einheitliches Konstrukt, sondern fasst verschiedene, unabhängige Prozesse zusammen, wobei sich deren neuronale Lokalisation hauptsächlich im Präfrontalen Kortex befindet. Zu diesen Prozessen zählen unter anderem das Arbeitsgedächtnis, die Inhibition und die kognitive Flexibilität. Diese Faktoren sind grundlegend für die Fähigkeit Stress zu bewältigen sowie für diverse Schulleistungen. Ziel der vorliegenden Diplomarbeit war es, die Wirkung des Sportförderprogrammes „FAST“ auf Exekutiven Funktionen von Kindern der dritten und vierten Schulstufe zu erfassen. In diesem vierwöchigen Trainingsprogramm werden kognitive und sportliche Elemente miteinander kombiniert. Als abhängige Variable wurden das Arbeitsgedächtnis, die Inhibitionsfähigkeit und die kognitive Flexibilität erhoben. Die Studie wurde anhand eines quasiexperimentellen Zwei-Gruppen-Pretest-Posttest-Designs durchgeführt. Dabei wurde die Versuchsgruppe, welche an dem Sportförderprogramm „FAST“ teilnahm, mit einer Kontrollgruppe, welche weiterhin am regulären Turnunterricht teilnahm, verglichen. Es konnte eine signifikante Verbesserung des Arbeitsgedächtnisses in der Versuchsgruppe festgestellt werden, wohingegen sich die Inhibitionsfähigkeit und die kognitive Flexibilität der Schüler nicht veränderte. Obwohl in jedem Fall noch weitere Studien zur Absicherung und Erweiterung der Ergebnisse nötig sind, kann postuliert werden, dass das Sportförderprogramm zumindest teilweise positive Auswirkungen auf Exekutive Funktionen hat. Daher kann empfohlen werden, dieses in den Sportunterricht zu integrieren.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Exekutive Funktionen Sport Kognitive Verhaltenstherapie Volksschulkinder
Autor*innen
Pia Hausböck
Haupttitel (Deutsch)
Auswirkungen eines kognitiv-behavioralen Sportförderprogrammes auf Exekutive Funktionen von Volksschulkindern
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Trainingsstudie
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
83 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Gabriela Markova
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.55 Kinderpsychologie ,
77 Psychologie > 77.70 Klinische Psychologie ,
77 Psychologie > 77.80 Spezielle Intervention
AC Nummer
AC12270541
Utheses ID
32654
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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