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Zur Wirksamkeit von Beratungsgesprächen im Rahmen von Aufnahmeverfahren bei Lehramtsstudien
eine Untersuchung zu Fragen der Lehrerbildung in Österreich
Heide-Maria Winkler
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Ilse Schrittesser
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.36914
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30200.64580.363570-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Aufnahmeverfahren bei Lehramtsstudien und insbesondere die damit verbundene Forderung nach der Gewinnung, Auswahl und Förderung möglichst „geeigneter“ Lehrerinnen und Leh-rer lenkt den Blick sowohl auf die wissenschaftlich fundierte Bestimmung relevanter Quali-tätskriterien, als auch auf die Evaluierung der Wirksamkeit der Eignungsdiagnostik. In diesem Zusammenhang fokussiert die vorliegende Masterarbeit die Frage nach der Wirksamkeit von individuellen Beratungs- und Eignungsgesprächen im Rahmen von Aufnahmeverfahren bei Lehramtsstudien. Konkret geht es darum, zu analysieren, inwiefern durch persönliche Beratungs- und Eignungsgespräche handlungsleitende und zukunftsorientierte Impulse für angehende Lehrkräfte gesetzt werden und welche möglichen hilfreichen Konsequenzen sich daraus für die Lehramtsinteressierten ergeben. Dazu wurden sechs problemzentrierte Interviews mit Erstsemestrigen einer Pädagogischen Hochschule durchgeführt, die im Kontext des Aufnahmeverfahrens ein persönliches Beratungs- und Eignungsgespräch absolviert haben. Ergänzend dazu wurde ein Experteninterview mit einem der Assessoren der Beratungs- und Eignungsgespräche durchgeführt. Alle Interviews wurden nach dem Forschungsstil der Grounded Theory analysiert und ausgewertet. Aus dem gewonnenen Datenmaterial konnte ein Theoriemodell entwickelt werden, dessen zentrales Phänomen der „mehrdimensionalen vertiefenden und prozesshaften (Selbst-) Refle-xion“ entlang mehrerer Ebenen nachvollziehbar ist. Im Kontext der Berufswahlentscheidung unter der Dimension „Individuum-Beruf“ reflektieren die Bewerberinnen und Bewerber ihre eigenen pädagogischen und strategischen Motive und Interessen, sowie ihre Erwartungen und Bedenken in Abstimmung mit ihren Vorstellungen über die Anforderungen an Lehrkräfte und die Profession an sich. Die Reflexion konkretisiert sich in einem Bewusstwerden der eigenen Stärken und Schwächen und konzentriert sich anschließend entlang der Dimension „Individuum-Experte“ auf die optimale Selbstpräsentation im Dialog mit dem Experten bzw. der Expertin. Die positive subjektive Wahrnehmung des Beratungs- und Eignungsgesprächs führt dazu, dass sich die Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter durch das Gespräch mit den Experten (1) in ihrer Berufswahlentscheidung bestätigt fühlen, (2) eine Vergewisserung der persönlichen Eignung erleben und darüber hinaus (3) ermutigt fühlen für die beginnende Ausbildung und Berufsausübung.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Aufnahmeverfahren Beratungs- und Eignungsgespräche Lehrerbildung qualitative Studie
Autor*innen
Heide-Maria Winkler
Haupttitel (Deutsch)
Zur Wirksamkeit von Beratungsgesprächen im Rahmen von Aufnahmeverfahren bei Lehramtsstudien
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Untersuchung zu Fragen der Lehrerbildung in Österreich
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
145 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ilse Schrittesser
Klassifikation
81 Bildungswesen > 81.00 Bildungswesen: Allgemeines
AC Nummer
AC12279454
Utheses ID
32721
Studienkennzahl
UA | 066 | 848 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1