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Casual biometrics
sociological expectations and changing discourses
Jack Alfred Kerr
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Science-Technology-Society
Betreuer*in
Philippe Björn Sormani
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.36934
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30023.92933.734253-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In einer Zeit konstanter technologischer Innovation, des Hypes, sowie großer Erwartungen spielen Medien in der Rahmung und Präsentation zukünftiger Technologien gegenüber der Öffentlichkeit eine Schlüsselrolle. Die Erfindung moderner Smartphones, des mobilen Internets und die „Big Data Revolution“ hat das Zusammenspiel der Gesellschaft grundlegend verändert: Darin, wie wir kommunizieren und wie wir miteinander in Verbindung stehen, aber auch in Form eines neues Geschäftsfeld in dem zahlreiche neue Industrien florieren. Ist Biometrie einer dieser aufstrebenden Industriesektoren? Ausgehend von der Forensik (etwa auch im Zusammenhang von staatlichen Datenbanken), wird der Diskurs zu Biometrik stark kriminologisch geführt. Hier wird die Frage aufgeworfen, inwiefern das moderne Smartphone dem Biometrik-Diskurs eine neue Richtung geben könnte: Weg von seiner sozio-historischen Vergangenheit und hin einer weitaus größeren Alltäglichkeit und Zwanglosigkeit. Diese Thesis wirft mittels der Analyse von Unterschieden in der Methode der Verifikation und Identifikation die Frage auf, inwieweit Apples „Touch ID“ der Biometrik den Weg geebnet hat, das Passwort als Authentifikationsmittel zu ersetzen. Darüber hinaus soll dem Spannungsfeld von Privatheit und Sicherheit nachgegangen und überprüft werden, ob Identifikations- und Verifikationsdiskurse beider technologischer Mittel koexistieren können. Es wird ein tiefgreifender, analytischer Blick auf die US und britische Medienberichterstattung geworfen: Jene, unmittelbar nach Veröffentlichung von Apples iPhone 5S, sowie jene nach dem „Hack“ der Touch ID. Mittels einer solchen Analyse wird die vorliegende Arbeit aufzeigen, wie Medien die Erwartungshaltungen hinsichtlich Aufkommen und Qualität dieses Verifikationssystems zu prägen vermögen. Eine tiefgreifende empirische Analyse einer Vielzahl ausgewählter Artikel und User-Kommentare, sowie die Video-Analyse des eigentlich „Hacks“ in situ erschließt ein besseres Verständnis sozio-technologischer Erwartungen und deren Rahmung durch Medien. Dabei wird aufgezeigt, dass sich verändernde Diskurse der Schlüssel zu einer zwangloseren Zukunft von Biometrie sind.
Abstract
(Englisch)
In an era filled with constant technological innovation, and a world of hype and expectations, the media plays a strong role in framing how future technologies are depicted to the public. The invention of the modern smartphone alongside ‘mobile internet’ and big data revolutions has changed the way society functions, in terms of communications, connectedness, as well as providing a platform for many industries to blossom. Is biometrics one of them? Coming from a strong criminality discourse of forensics and government databases, this thesis questions whether the modern day smartphone can be a vector to transform the biometric discourse away from its sociohistorical past, to a more casual, day-to-day discourse. By analyzing the differences in identification and verification this thesis asks whether Apple’s Touch ID has paved the path for biometrics to replace the password as an authentication system, and questions the privacy and security issues of whether both identification and verification discourses can co-exist. By looking closely at US and UK media articles based on the release of Apple’s iPhone 5S’s Touch ID and its subsequent ‘hacking’, this thesis shows how the media has framed the expectation of both the emergence and the quality of this verification system and its socio-technical issues. Through close empirical research and analysis of an array of articles and user comments, as well as video analysis of the actual hack ‘in situ’, this study will provide a better understanding of how sociological expectations are framed through the media. Ultimately, it proves that the changing discourses are crucial for the future of casual biometrics.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
media expectations discourse biometric(s) fingerprint identification verification Touch ID security privacy
Schlagwörter
(Deutsch)
Medien Erwartungen Diskurs biometrische(n) Fingerabdruck Identifizierung Verifizierung Touch ID Sicherheit Privatsphäre
Autor*innen
Jack Alfred Kerr
Haupttitel (Englisch)
Casual biometrics
Hauptuntertitel (Englisch)
sociological expectations and changing discourses
Paralleltitel (Deutsch)
Casual Biometrics ; soziologische Erwartungen und wechselnder Diskurs
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
102 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Philippe Björn Sormani
Klassifikation
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.03 Methoden, Techniken und Organisation der sozialwissenschaftlichen Forschung
AC Nummer
AC12307330
Utheses ID
32740
Studienkennzahl
UA | 066 | 906 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1