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Einfluss ausgewählter Flavanone auf die Fettsäure- und Glukoseaufnahme von Enterozyten in vitro
Barbara Friedl
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Ernährungswissenschaften
Betreuer*in
Veronika Somoza
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29457.06849.450669-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Erhöhte Konzentrationen an Lipiden im Plasma sind mit negativen Folgen, wie kardiovaskulären Erkrankungen assoziiert Um die Triglyzeridkonzentration im Plasma zu verringern, spielt die Reduktion der intestinalen Fettsäureaufnahme und die Förderung der peripheren Fettsäureaufnahme eine wichtige Rolle. Flavonoiden können die intestinale Fettsäureaufnahme positiv beeinflussen.
In dieser Arbeit wurde gezeigt, dass die getesteten Flavanone (Hesperetin, Sterubin und das Natriumsalz von Homoeriodictyol (HED)) die Fettsäureaufnahme in Caco-2 Enterozyten reduzierten. Ausschlaggebend für einen hemmenden oder fördernden Effekt, ist die Methylierung einer Hydroxygruppe am Flavanongrundgerüst. Weiters stellte sich heraus, dass die Isovanillyl-Gruppe am B-Ring des Flavanongrundgerüsts als verringernder, die Vanillyl-Gruppe hingegen als fördernder Substituent für die Fettsäureaufnahme fungierten. Die erhöhte Natriumkonzentration könnte ebenfalls ausschlaggebend für eine Reduktion der intestinalen Fettsäureaufnahme sein, denn HED Natriumsalz verringerte die intestinale Fettsäureaufnahme, während HED diese erhöhte.
Die Genexpressionsanalyse der Transporter der Fettsäureaufnahme nach Inkubation mit HED oder dessen Natriumsalz zeigte eine zeitabhängige Regulation. Die verminderte intestinale Fettsäureaufnahme nach Inkubation mit HED Natriumsalz könnte durch eine Hemmung der Fettsäuretransporter CD36, FATP4, und IFABP oder PPARγ ausgelöst worden sein, was zu einer Gegenregulation auf genetischer Ebene und einer kompensatorischen Förderung der Glukoseaufnahme führen könnte. HED könnte umgekehrt die Aktivität von IFABP fördern, was zur Steigerung der Fettsäureaufnahme führte und sich wiederum in einer Gegenregulation des Gens äußern könnte. Des Weiteren stieg die periphere Fettsäureaufnahme nach Inkubation mit HED in 3T3-L1 Adipozyten. Auf diese Weise könnte die Lipidkonzentration auch im Plasma in vivo gesenkt werden.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Flavanone Fettsäureaufnahme Glukoseaufnahme Enterozyten Caco-2
Autor*innen
Barbara Friedl
Haupttitel (Deutsch)
Einfluss ausgewählter Flavanone auf die Fettsäure- und Glukoseaufnahme von Enterozyten in vitro
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
142 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Veronika Somoza
Klassifikation
30 Naturwissenschaften allgemein > 30.00 Naturwissenschaften allgemein: Allgemeines
AC Nummer
AC12259007
Utheses ID
32823
Studienkennzahl
UA | 066 | 838 | |
