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The use of epistemic formulaic fragments in conversational discourse
Natalia Pichler
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium English Language and Linguistics
Betreuer*in
Gunther Kaltenböck
DOI
10.25365/thesis.37180
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29141.42849.490360-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Diplomarbeit untersucht die Verwendung und die Funktionen der vier „epistemischen formulaischen Fragmente“ (EFF), I guess, I suppose, I presume und I assume, anhand von Konversationen in amerikanischem Englisch. Das Ziel der Studie ist, die Besonderheiten in der Verwendung dieser routinehaften und häufig gebrauchten Ausdrücke zu erforschen, und dabei die Eigenschaften, die ihren formulaischen Gebrauch charakterisieren, in den Vordergrund zu stellen. Im Speziellen, versucht diese Diplomarbeit, die formulaischen Eigenschaften von EFF zu untersuchen, wie z.B. deren große Häufigkeit, positionelle Mobilität, Auslassung des that-complemetiser. Die formulaischen Eigenschaften werden auch in ihren Funktionen genauer Betrachtung unterzogen. Die vorliegende Studie basiert auf 200 natürlich vorkommenden Korpusbeispielen aus dem Corpus of Contemporary American English (COCA) und wertet diese sowohl mit quantitativen und qualitativen Methoden aus. Die Ergebnisse der vorliegenden Studie zeigen, dass die EFF tatsächlich als formulaische Ausdrücke in Konversationen sehr häufig vorkommen, dabei überwiegend ohne that-complemetiser. Die Analyse der ausgewählten Korpusdaten zeigt, dass EFF positionell mobil sind und in einer Vielzahl von „slots“ im zugehörigen Satz eingefügt werden können. Die vier ausgewählten EFF werden für verschiedene Zwecke in Gesprächen verwendet, wie z.B. für ‚Framing‘ oder das Anzeigen einer kommenden Äußerung, als strukturelles Füllelement oder Verknüpfungselement, dem Signalisieren der Beendigung des Gesprächsbeitrages, sowie dem Elizitieren einer Reaktion des Gesprächspartners. Darüber hinaus, zeigen die Ergebnisse, dass EFF in Anfangsstellung oft von verschiedenen Sprachelementen, wie Diskursmarker/pragmatischen Marker, Konjunktionen oder anderen EFF etc. begleitet werden; und dass EFF auch effektiv zur Einleitung von deklarativen Fragesätzen verwendet werden können. Zusammengefasst ist festzustellen, dass die vorliegende Studie den formulaischen und multifunktionalen Charakter der ausgewählten EFF darstellt und dabei zeigt wie diese Phrasen zunehmend oft als festgelegte unabhängige und positionell mobile Formeln ohne that-complemetiser im gesprochenen amerikanischen Englisch verwendet werden.
Abstract
(Englisch)
This thesis investigates the use and functions of the four ‘epistemic formulaic fragments’ (EFFs), viz. I guess, I suppose, I presume and I assume, in American English conversations. The aim of the study is to explore the peculiarities of the use of these highly routinised and frequently used phrases, by foregrounding the features which characterise their formulaic use. More precisely, the thesis tries to trace formulaic features in the use of EFFs, e.g. high frequency, positional mobility, zero-complementiser, and in their functions. The study is based on 200 naturally occurring instances extracted from the Corpus of Contemporary American English (COCA) and implements methods of quantitative and qualitative analyses. The findings of the study indicate that EFFs are indeed used as formulaic expressions quite frequently in conversational discourse, predominantly without that-complementiser. The analysis of the corpus data has shown that EFFs are positionally mobile and may be inserted into a wide variety of slots within the associated clause/phrase. The four selected EFFs are used for different purposes in conversations, ranging from framing/marking the upcoming utterance, fulfilling the structural/gap-filling/linking function, to the signalling the completion of the turn, thereby pursuing recipient verification/response. In addition, the results have shown that initial EFFs are often preceded by different linguistic elements, such as discourse/ pragmatic markers, connectives or other EFFs etc. EFFs may also be effectively used to introduce declarative clauses/questions. Overall, the current study demonstrates the formulaic and multifunctional nature of the selected EFFs and shows how these independent positionally mobile phrases are used increasingly frequently as fixed formulas without that-complementiser in the spoken American English.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
epistemic formulaic fragments formulaic language conversational discourse American English conversations
Schlagwörter
(Deutsch)
epistemishe formulaische Fragmente formulaische Sprache
Autor*innen
Natalia Pichler
Haupttitel (Englisch)
The use of epistemic formulaic fragments in conversational discourse
Paralleltitel (Deutsch)
Die Verwendung der epistemischen formulaischen Fragmente anhand von Konversationen in amerikanischem Englisch.
Paralleltitel (Englisch)
The use of epistemic formulaic fragments in conversational discourse
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
162 S.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Gunther Kaltenböck
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.06 Sprachwissenschaft: Allgemeines
AC Nummer
AC12614268
Utheses ID
32951
Studienkennzahl
UA | 066 | 812 | |
