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Von der Mutterkarenz zur geteilten Karenz
Sarah Christian
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Deutsch UF Geschichte, Sozialkunde, Polit.Bildg.
Betreuer*in
Peter Eigner
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.37280
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29062.58439.294655-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Das Thema der Karenzregelung hat nicht an Aktualität verloren, so wird nach wie vor über Än-derungen zur Herstellung von „Gleichstellung“ aller Menschen diskutiert. Die Karenz für Mütter gibt es in Österreich seit 1957. Grundsätzlich geht sie auf den Einsatz von Frauenbewegungen, welche sich bereits Ende des 19. Jahrhunderts für den Mutterschutz eingesetzt hatten, zurück. Das Vorrecht der Frauen auf Karenz wurde aufgrund dieser Vorgeschichte in der Diskussion um die geteilte Karenz ab den 70er Jahren noch lange verteidigt. Erst 1989 konnte ein Konsens zwischen den Großparteien ÖVP und SPÖ gefunden werden, um letztlich die Durchsetzung einer Karenz auch für Väter bewirken zu können. Bestimmend für das Inkrafttreten des Parentalurlaubs war das gesellschaftspolitische Argument, Frauen und Männer sowohl am Arbeitsmarkt als auch in der Erziehungsarbeit gleichstellen zu können. Die statistischen Daten zur Arbeitskrafterhebung 2014 haben allerdings gezeigt, dass das traditionelle Male-breadwinner Modell in österreichischen Familien – 24 Jahre nach dem Inkrafttreten der geteilten Karenz – nicht durch egalitäre Arrangements ersetzt werden konnte. Tatsache ist also, dass die gesellschaftspolitische Zielvorstellung, mit der traditionellen geschlechtsspezifischen Rollenverteilung im Zuge eines Parentalurlaubes brechen zu können, demnach nicht erreicht wurde.
Abstract
(Englisch)
Parental leave has not lost its relevance on the political agenda. The continuing discussion is still about how to produce ‚equality‘ if you change parts of it. In Austria we have a maternity leave since 1957. The credit belongs to feminist movements for maternity protection at the end of the late 19th century. So first it was a woman’s prerogative. This prerogative on maternity leave was defended in the discussion of the shared parental leave in the 1970s for a long time. Only in 1989 a consensus among the major parties SPÖ and ÖVP was reached. The socio-political argument that women and men should have the same possibilities to join the labour market and to be envolved in the educational work was the decisive factor for the commencement of the shared parental leave. However, the statistical data on labor force survey in 2014 have shown that Austrian families prefered – 24 years after the commencement of the parental leave – the traditional male-breadwinner model instead of egalitarian arrangements. So fact is that the socio-political aim to break with traditional gender roles in the course of a shared parental leave was not achieved accordingly.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
parental leave maternity leave shared parental leave
Schlagwörter
(Deutsch)
Elternkarenz Mutterkarenz Mutterschutz geteilte Karenz
Autor*innen
Sarah Christian
Haupttitel (Deutsch)
Von der Mutterkarenz zur geteilten Karenz
Paralleltitel (Englisch)
Parental leave in Austria
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
128 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Peter Eigner
Klassifikationen
15 Geschichte > 15.08 Sozialgeschichte ,
15 Geschichte > 15.60 Schweiz, Österreich-Ungarn, Österreich ,
86 Recht > 86.77 Arbeitsrecht: Sonstiges ,
86 Recht > 86.78 Sozialrecht: Allgemeines
AC Nummer
AC12274418
Utheses ID
33041
Studienkennzahl
UA | 190 | 333 | 313 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1