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Österreich in "schweren Zeiten" im Spiegel der autobiographischen Literatur
Maria Sebestova
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Austrian Studies - Cultures, Literatures, Languages
Betreuer*in
Roland Innerhofer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.37295
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29284.70444.506263-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Masterarbeit zeigt die Situation Österreichs zwischen 1933 und 1955, berücksichtigt dabei deren Darstellung in ausgewählten Werken der autobiographischen Shoah-Literatur und versucht, die Ansätze der einzelnen Autoren, die selbst die Verfolgung des Nationalsozialismus überlebt haben, miteinander zu vergleichen. Die zentrale Fragestellung liegt darin, wie die Ereignisse dieser Zeiten durch die Schicksale einzelner Überlebender repräsentiert sind. Die Arbeit gliedert sich in vier Kapitel. Im ersten Teil sind die Begriffe „autobiographische Literatur“, „Shoah“ und „deutsch-jüdische Literatur“ theoretisch definiert. Das zweite Kapitel stellt die Stellung Österreichs zwischen 1933 und 1955 aus historischer Sicht dar. Im dritten Teil werden die Themen Verfolgung, Emigration, Exil sowie Remigration besprochen. Die Untersuchung basiert sowohl auf historischer als auch literarischer Analyse. Daneben werden die Ergebnisse aus zwei, mit Shoah-Überlebenden durchgeführten, Interviews herangezogen. Das letzte Kapitel stellt alle gewonnenen Informationen gegenüber. Abschließend umfasst die Masterarbeit noch ein Resümee, das alle präsentierten Erkenntnisse zusammenfasst, sowie einen Anhang, der die gesamten Unterlagen zu den besprochenen Themen beinhaltet. Die Masterarbeit bedient sich mehrerer theoretischer Methoden, vor allem aber der Analyse und der Synthese, denn wichtige Forschungsresultate werden aus der empirischen Methode des Vergleichs gezogen. Zu den wesentlichen Schlussfolgerungen gehört die Gesamtanschauung der autobiographischen Literatur, insbesondere die Betonung ihrer Stellung innerhalb der Shoah-Literatur. Ebenso wichtig ist die Durchführung und der Vergleich der Analysen der ausgewählten Werke, die nämlich bestätigen, dass die literarische Darstellung der Ereignisse zwischen 1933 und 1955 mit den allgemeinen historischen Daten korrespondiert. So wird aufgezeigt, dass die autobiographische Literatur gleichermaßen zu den bedeutsamen geschichtlichen Quellen zu zählen ist. Diese Erkenntnis macht auf das dringende Bedürfnis aufmerksam, die autobiographische Literatur nicht als minderwertige historische Quelle zu werten.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
autobiographische Literatur Autobiographie Shoah deutsch-jüdische Literatur Verfolgung Nationalsozialismus Friedrich Torberg Vilma Neuwirth Karl Pfeifer Hilde Spiel
Autor*innen
Maria Sebestova
Haupttitel (Deutsch)
Österreich in "schweren Zeiten" im Spiegel der autobiographischen Literatur
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
150 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Roland Innerhofer
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.99 Literaturwissenschaft: Sonstiges
AC Nummer
AC12288016
Utheses ID
33056
Studienkennzahl
UA | 066 | 818 | |
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