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Intergenerationenaustausch – Unterstützung von jungen Erwachsenen und Erwachsenen ab 60 Jahren in ihrer Entwicklung
Sasha Monteiro
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Psychologie
Betreuer*in
Ulrike Sirsch
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.37341
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29832.79119.584164-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, den Intergenerationenaustausch zwischen 18- bis 29- und ab 60-Jährigen auf sein Potenzial zur Entwicklungsunterstützung hin zu untersuchen und den Austausch zu charakterisieren. Es handelt sich um ein kaum untersuchtes Gebiet, weshalb als Basis Literatur zur Entwicklung im jungen und höheren Erwachsenenalter, zu produktivem, erfolgreichem Altern und zu intergenerationellem Lernen und Mentoring herangezogen wurde. Zum Einsatz kamen Online-Fragebögen, kombiniert aus selbst erstellten offenen und geschlossenen Fragen, FMA-J (Simon, 2008), LGS (McAdams & de St. Aubin), SWLS (Diener, Emmons, Larsen & Griffin, 1985) und IDEA (Reifman, Arnett & Colwell). An der Studie teilnehmen durften alle im Alter von 18 bis 29 und ab 60 Jahren. Die Stichprobe umfasst 466 Personen, davon sind 52.1 % Frauen. In den Fragestellungen werden die Altersgruppen und innerhalb der Altersgruppen Untergruppen (bezogen auf Kontakthäufigkeit) miteinander verglichen. Mehrere Entwicklungsbereiche von 18- bis 29- und ab 60-Jährigen werden unterstützt. Austausch besteht mit mehreren Personen, die Geschlechter der Austauschpersonen sind ungefähr ausgeglichen. 18- bis 29-Jährige sind häufiger mit der wichtigsten Austauschperson verwandt, ab 60-Jährige sind häufiger nicht verwandt. Der Austausch findet hauptsächlich persönlich statt, besteht einige Jahre und wird als eher bis sehr wichtig eingeschätzt. Für die große Mehrheit der 18- bis 29- und die Mehrheit der ab 60-Jährigen wird er als etwas bis sehr hilfreich für die Entwicklungsbewältigung und als wechselseitig eingestuft. Vorteile überwiegen im Austausch. Für die Mehrheit der Befragten hat der Austausch Mentoring-Charakter, am häufigsten liegt informelles Mentoring vor. 18- bis 29-Jährige werden eher in der sozial-emotionalen, der kognitiven und der Identitätsentwicklung unterstützt als ab 60-Jährige, je nach Kontakthäufigkeit mit der anderen Altersgruppe unterscheiden sich jedoch die Angaben. Die Befragten schätzen sich als generativ und als eher zufrieden bis zufrieden ein. Generativität und Zufriedenheit korrelieren positiv. In den Dimensionen des Erwachsenwerdens unterscheiden sich nur die Altersgruppen, nicht die Untergruppen. Es folgt der Schluss, dass ein Intergenerationenaustausch zwischen diesen Altersgruppen sinnvoll ist. Ansatzpunkte für weitere Forschung werden geboten.
Abstract
(Englisch)
It is the aim of the study at hand to examine the intergenerational exchange between 18 to 29 year olds, and 60 plus year olds with regards to its potential to support development, and to characterize this exchange. This is a scarcely researched field, why literature of the development in young adulthood and old age, of productive and successful ageing and of intergenerational learning and mentoring was used as a basis. Online-questionnaires combining self developed open- and closed-ended questions, FMA-J (Simon, 2008), LGS (McAdams & de St. Aubin), SWLS (Diener, Emmons, Larsen & Griffin, 1985) and IDEA (Reifman, Arnett & Colwell) were employed. Everyone in the age range of 18 to 29 and 60 plus were invited to participate in the study. The sample consists of 466 people, of which 52.1 % are women. In the research questions the age groups and subgroups within the age groups (based on contact frequency) were compared to each other. Several areas of development of 18 to 29 and 60 plus year olds receive support. Exchange takes place with several persons, gender of the exchange persons are closely balanced. 18 to 29 year olds are more frequently related to their most important exchange person, 60 plus year olds are more frequently not related. The exchange takes place mostly personally, lasts for some years and is rated as rather to very important. For the vast majority of 18 to 29 and the majority of 60 plus year olds the exchange is rated as somewhat to very helpful for mastering developmental tasks. Benefits prevail in the exchange. For the majority of participants the exchange has the character of mentoring, with informal mentoring being mostly represented. 18 to 29 year olds are more supported in their social-emotional, cognitive and identity development than 60 plus year olds, however depending on the contact frequency with the other age group the results differ. The respondents assess themselves as generative and as rather satisfied to satisfied with life. Generativity and satisfaction with life correlate positively. In the dimensions of emerging adulthood only the age groups differ, not the subgroups. It is concluded, that an intergenerational exchange between these two age groups is meaningful. Starting points for further research are presented.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Intergenerational Exchange Young Adulthood Old Age Development Mentoring Generativity Life Satisfaction Dimensions of Emerging Adulthood
Schlagwörter
(Deutsch)
Intergenerationenaustausch Junges Erwachsenenalter Höheres Alter Entwicklung Mentoring Generativität Lebenszufriedenheit Dimensionen des Erwachsenwerdens
Autor*innen
Sasha Monteiro
Haupttitel (Deutsch)
Intergenerationenaustausch – Unterstützung von jungen Erwachsenen und Erwachsenen ab 60 Jahren in ihrer Entwicklung
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
281 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ulrike Sirsch
Klassifikation
77 Psychologie > 77.59 Entwicklungspsychologie: Sonstiges
AC Nummer
AC12369191
Utheses ID
33088
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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