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Motive im Triathlon
eine quantitative Erhebung unter Triathleten und Triathletinnen in Österreich
Christoph Kreindl
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Psychologie und Philosophie UF Bewegung und Sport
Betreuer*in
Clemens Ley
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.37404
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29276.78879.152066-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Kurzfassung Seit der Geburtsstunde des Triathlonsports im Jahr 1974 steigt die Zahl derer, die sich mit dem „Triathlon-Virus“ infiziert haben. Auch in Österreich erlebt die noch junge Randsportart Triathlon einen Teilnehmer-Boom, der sich im Sommer in den stetig steigenden Angeboten von Bewerben als auch an explodierenden Teilnehmerzahlen ablesen lässt. Die Schnittstelle zwischen der Theorie und der Praxis bietet in dieser Arbeit die Sportpsychologie, die sich unter anderem mit den Motiven im Sport beschäftigt, was das Herzstück dieser Arbeit ist. Welche Motive können genannt werden, wenn die Frage der Ausübung von Triathlon behandelt wird? Welche Gründe sind ausschlaggebend und wie sieht ein typischer Triathlon-Trainingsalltag aus? All diese Fragen werden in dieser quantitativen Arbeit erhoben. Der Erstkontakt zur Sportart, der Einstieg in die Sportart, so wie Triathlon spezifische Trainingsdaten werden erläutert und analysiert und bilden das Ziel dieser Arbeit. Mittels eines Online-Fragebogens wurden 168 Teilnehmer aus ganz Österreich im Alter von 9 bis 75 Jahren zu den Motiven im Triathlon befragt. Voraussetzung war wohnhaft in Österreich zu sein und für einen Triathlon zu trainieren. Deskriptive Ergebnisse über Triathlon konnten gewonnen, so wie Auswertungen und Analysen über Motive im Triathlon vollzogen werden. Die Ergebnisse zeigen, dass der wichtigste Faktor hinsichtlich des Erstkontakts zum Triathlon meist Freunde und Bekannte sind. Schule, Universität sowie Sportvereine können hier keinen wertvollen Beitrag leisten. Ebenso zeigte sich, dass das grundlegendste Motiv Triathlon auszuüben, „Fitness“ ist. Gesundheitliche Gründe, sowie Freude an der Bewegung sind hier entscheidende Motive. Gleich danach spielen Gründe wie, „Wohlfühlen“ und der Wettstreit gegeneinander, ebenfalls eine wesentliche Rolle. Die Ausübung von Triathlon hängt hingegen nicht von Motiven wie „Figur“ und „Vorbild“ ab. Ebenso wird der hohe Trainingsaufwand dieser Sportart deutlich, da über 60% der Teilnehmenden mindestens 3-6 Stunden pro Tag für Triathlon trainieren. Die deskriptiven Ergebnisse zeigen auch das hohe Bildungsniveau in dieser Sportart. Über 80% der Sportlerinnen und Sportler besitzen einen Schulabschluss mit Matura oder haben bereits einen universitären Grad erworben. Außerdem war ein wichtiger wissenschaftlicher Eckpfeiler die Überprüfung des, vor ab festgelegten Messinstruments von Motiven im Sport (BMZI- Berner Motiv- und Zielinventar im Freizeit- und Gesundheitssport), welcher auch zum Großteil bestätigt wurde. Außerdem konnten neue Triathlon-spezifische Kategorien zum bereits vorhandenen Motive-Erhebungsinstrument, dem BMZI (Berner Motiv und Zielinventar im Freizeit- und Gesundheitssport) bestätigt und gewonnen werden.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Motive Triathlon Österreich
Autor*innen
Christoph Kreindl
Haupttitel (Deutsch)
Motive im Triathlon
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine quantitative Erhebung unter Triathleten und Triathletinnen in Österreich
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
XVII, 120 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Clemens Ley
Klassifikation
30 Naturwissenschaften allgemein > 30.00 Naturwissenschaften allgemein: Allgemeines
AC Nummer
AC12285040
Utheses ID
33144
Studienkennzahl
UA | 190 | 299 | 482 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1