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"Die Gasse ist voll von vergangenen Dingen"
das Konzept der Heterotopie in ausgewählten Werken von Joseph Roth
David Czifer
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Vergleichende Literaturwissenschaft
Betreuer*in
Christine Ivanovic
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.37415
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29739.17533.536970-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Roths Werk wurde bereits öfters in Bezug auf die Frage nach Räumlichkeit untersucht (u.a.: Totschnig 1995); auch die Begriffe Heterotopie und Utopie spielen in diesen wissenschaftlichen Untersuchungen eine große und wichtige Rolle. Dennoch beziehen sich die meisten dieser Untersuchungen auf bestimmte Werke oder einen Teil des Werkes von Joseph Roth, das für eine wissenschaftliche Untersuchung dieser Art besonders geeignet erscheint. In dieser Arbeit soll nun das Hauptaugenmerk auf das Gesamtwerk des bedeutenden Chronisten gelegt werden. Anhand von ausgewählten Beispielen, in denen nach Meinung des Autors die Heterotopie eine besonders starke Rolle einnimmt, soll ein breiter Bogen über das Gesamtwerk des Dichters gespannt werden und das literarische Schaffen des Dichters Joseph Roth in Bezug auf den von Michel Foucault geprägten Begriff der Heterotopie hin untersucht werden. Die Frage, inwieweit der Autor Roth das Konzept der Heterotopien zur Darstellung des Gefühlslebens seiner Charaktere benutzt, beziehungsweise inwieweit der Autor durch Heterotopien sich selbst eine eigene geistige und seelische Heimat zu schaffen versucht, steht dabei im Mittelpunkt der Analyse. Wie bereits erwähnt, stellen die meisten Arbeiten, die sich mit dem Thema der Heterotopie bei Joseph Roth auseinandersetzen, nur einen Teil des Werkes entweder aus den für das Feuilleton verfassten Texten (z.B. Bel 2002; Enne 2006) oder aus den Romanen und erzählerischen Texten des Dichters in den Mittelpunkt. (Pass 2011) Dem Verfasser dieser Arbeit ist es an Anliegen zu zeigen, dass sich die Heterotopie nicht nur auf jene Arbeiten beschränkt, sondern sich durch das gesamte Werk des bekannten, österreichischen Chronisten zieht. Es soll anhand der ausgewählten Beispiele ein breiter Überblick über das literarische Schaffen des Dichters Roth in Relation zum Konzept der Heterotopie gegeben werden.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Joseph Roth Heterotopologie Heterotopie Utopie Joseph Roth
Autor*innen
David Czifer
Haupttitel (Deutsch)
"Die Gasse ist voll von vergangenen Dingen"
Hauptuntertitel (Deutsch)
das Konzept der Heterotopie in ausgewählten Werken von Joseph Roth
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
110 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christine Ivanovic
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.01 Geschichte der Sprach- und Literaturwissenschaft ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.71 Literaturgeschichte ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.74 Literaturwissenschaftliche Richtungen ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.89 Literaturtheorie: Sonstiges ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.94 Literarische Einflüsse und Beziehungen, Rezeption
AC Nummer
AC12300076
Utheses ID
33155
Studienkennzahl
UA | 066 | 870 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1