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ServusTV
ein Fernsehsender als Marketinginstrument?
Stefanie Oberhauser
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Magisterstudium Publizistik-u.Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Christian Steininger
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.37437
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29307.21813.490155-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In Österreich wurden private Fernsehsender erst im Jahr 2001 zugelassen, so spät wie in keinem andern europäischen Land. Während sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk zum Teil durch Gebühren finanziert, ist der private Rundfunk meist von der Werbewirtschaft abhängig. Das trifft auf den größten österreichischen privaten Fernsehsender Puls 4 auch zu, bei ServusTV sieht die Situation hingegen anders aus. Der seit Oktober 2009 existierende Sender handelt nicht nach der Marktlogik eines privaten Fernsehsenders. Das Programm ist so qualitativ hochwertig, dass ServusTV oft als öffentlich-rechtlicher Sender gehandelt wird. Doch wieso sollte ein privater Fernsehsender öffentlich-rechtlich handeln? Diese Magisterarbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob ServusTV, das Teil des Red Bull Media House ist, als Marketinginstrument des Energydrinks instrumentalisiert wird. Dafür wurden Personen in Führungspositionen der drei Sender ServusTV, ORF und Puls 4 interviewt. Die erfahrenen Führungskräfte waren sich relativ einig: Der Fernsehsender ServusTV ist ein persönlicher Traum des Eigentümer Dietrich Mateschitz. Der reichste Mann Österreichs wollte mit dem Sender eine Vision eines eigenen Qualitätsfernsehsender verwirklichen, nicht aber damit sein Produkt Red Bull vermarkten. Denn dafür soll es in Zukunft den internationalen Sender Red Bull TV geben.
Abstract
(Englisch)
In Austria, private broadcasting has been approved only in 2001, as late as in no other European country. While public service broadcasting is part-financed by fees, private TV stations ususally depend on the advertising industry. This applies to Austria's largest private TV station Puls 4. However, the situation for ServusTV is different. This TV station exists since October 2009 and the program is so high quality that ServusTV is often treated as a public service broadcaster. But why should private television act under public law? ServusTV is part of the Red Bull Media House. This master’s thesis deals with the question whether ServusTV is used as a marketing tool of the energy drink. Therefore individuals in leadership positions of the three TV stations ServusTV, ORF and Puls 4 got interviewed. As for this question it was generally agreed that ServusTV is a personal dream of owner Dietrich Mateschitz. The richest man of Austria wanted to realize the vision of his own high quality television station, but not to market his product Red Bull. For that, there should be the international TV station Red Bull TV.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
ServusTV TV dual system public broadcasting commercial TV funding of broadcasting regulation institution organization Red Bull
Schlagwörter
(Deutsch)
ServusTV Fernsehen duales System öffentlich-rechtlicher Rundfunk /privat-kommerzieller Rundfunk Finanzierung des Rundfunks Regulierung Institution Organisation Red Bull
Autor*innen
Stefanie Oberhauser
Haupttitel (Deutsch)
ServusTV
Hauptuntertitel (Deutsch)
ein Fernsehsender als Marketinginstrument?
Paralleltitel (Englisch)
ServusTV ; a television station as a marketing tool?
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
175 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christian Steininger
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.36 Fernsehen
AC Nummer
AC12277701
Utheses ID
33177
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1