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Die Ertragsmöglichkeiten einer Gasturbine auf dem österreichischen sekundären Regelenergiemarkt
Helene Huber
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Internationale Betriebswirtschaft
Betreuer*in
Andreas Novak
DOI
10.25365/thesis.37485
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30295.38691.736353-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
In der vorliegenden Masterarbeit wird der sekundäre Regelenergiemarkt Österreichs und dessen Akteure und Funktionen grob beschrieben und ein Gesamtüberblick über die Entwicklungen des Energiemarkts der letzten zwei Dekaden gegeben. Der Hauptteil dieser Arbeit besteht jedoch darin, ein mathematisches Modell zu formulieren, welches die Potentiale dieses Marktes beschreibt.
Es wird eine GuD-Turbine als fiktive Strom generierende technische Einheit angenommen. Die Kennlinie einer Gasturbine ist zwar im Allgemeinen nicht linear, aber eine lineare Näherung impliziert nur einen geringen Fehler, bietet aber große numerische Vorteile. Dieser Umstand erlaubt es ein MILP-Problem zu formulieren, welches mittels eines Solvers der Software 'MATLAB' die optimalen Reservevorhaltungsmengen an positiver sekundärer Regelenergie der ausgewählten Wochen liefert. Um sicher zu stellen, dass der Algorithmus fehlerfrei funktioniert werden die Daten im Rahmen von drei Test-Szenarien modifiziert und die Ergebnisse interpretiert.
Die exemplarisch ausgesuchten Kalenderwochen bestärken eindeutig das Ergebnis, dass es sich unter den angenommenen Umständen wirtschaftlich rentiert hätte an den Auktionen dieses Marktes während der untersuchten Zeitspannen teilzunehmen. Die verwendeten Rohdaten bergen doch auch aufgrund ihrer Beschaffenheit Risiken, da es sich um gemittelte Durchschnittswerte pro Viertelstunde handelt.
Eine positive Entscheidung gegenüber des Investitionsprojekts in der Zukunft wirft weitere Fragen auf. Zu aller erst würde das Anbieten von sekundärer Regelenergie zu einer Offenbarung der Betriebsdaten führen. In weiterer Folge würde es auch einen Verlust an Flexibilität der eigenen Produktion bedeuten und es herrscht immer eine gewisse Gewinnunsicherheit, da Auktionsergebnisse im Vorhinein nicht hundertprozentig einschätzbar sind. Die erhaltenen Resultate der Programmierung sprechen jedoch für eine sehr hohe Rentabilität.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
sekundärer Regelenergiemarkt
Autor*innen
Helene Huber
Haupttitel (Deutsch)
Die Ertragsmöglichkeiten einer Gasturbine auf dem österreichischen sekundären Regelenergiemarkt
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
XII, 69 S.
Sprache
Deutsch
Klassifikation
85 Betriebswirtschaft > 85.99 Betriebswirtschaft: Sonstiges
AC Nummer
AC12298411
Utheses ID
33222
Studienkennzahl
UA | 066 | 914 | |
