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43 Mio. Zuschauer, 7.444 Spiele, 1 Teller
Zuschauerentwicklung der österreichischen Fußballbundesliga seit 1974 ; Einflussfaktoren, Trends, Hintergründe
Franz-Michael Weindl
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Geschichte, Sozialkunde, Polit.Bildg. UF Bewegung und Sport
Betreuer*in
Peter Eigner
DOI
10.25365/thesis.37486
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29696.16989.712555-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung der Zuschauerzahlen in der österreichischen Fußballbundesliga von 1974 bis 2014. Dabei wird zunächst die Popularisierung des Sports mit Beginn des 20. Jahrhunderts, ausgehend von Wien, näher untersucht. Weiters wird die Veränderung der Fankultur beziehungsweise Fanpolitik anhand theoretischer Fakten über die verschiedenen Kategorisierungen der Stadionbesucher (sozial- und sicherheitspolitische Gesichtspunkte) analysiert. Außerdem wird ein eigenes theoretisches Konzept des Stadionbesuchers, basierend auf sozialpolitischen Gesichtspunkten, vorgestellt. Der Hauptteil dieser Arbeit beschäftigt sich mit den Einflussfaktoren und Trends, die den Zuschauerschwankungen der letzten 40 Jahre Bundesliga zu Grunde liegen. Ein positiver Trend bei den Zuschauerzahlen ist stets nach Erfolgen der Nationalmannschaft beziehungsweise der Vereinsvertreter in den internationalen Bewerben zu beobachten. Die Organisation der Europameisterschaft 2008 in Österreich beweist einen zusätzlichen Einfluss. Durch die Vergabe konnten auch in der Bundesliga die durchschnittlichen Zuschauerzahlen von 6.000 im Jahr der Vergabe auf 9.000 Besucher/Heimspiel in der Saison 2007/08 gesteigert werden. Eine längere Stagnationsphase war vor allem in den 1980er Jahren erkennbar. Aufgrund verschiedener Reformen im Bundesligasystem, den Veränderungen im Freizeitverhalten der Österreicher sowie das Ausbleiben internationaler Erfolge konnte man in jenem Jahrzehnt lediglich einen durchschnittlichen Stadionbesuch von 4.700/Heimspiel erreichen.
Methodisch wurden mittels deskriptiver Statistik einerseits die Auswirkungen der zahlreichen Reformen in den ersten 20 Jahren, andererseits die erwähnten Erfolge der Clubmannschaften und des Nationalteams behandelt. Außerdem werden die Veränderungen in der Fankultur und in den Besucherzahlen in Kontext gesetzt. Weiters werden mittels der Statistiksoftware SPSS Zusammenhänge zwischen Stadionneubau, sportlichem Erfolg beziehungsweise Neuzugängen und den Zuschauerzahlen untersucht. Abschließend werden die Auswirkungen der Organisation der Europameisterschaft 2008 auf die Bundesliga sowie die Stagnationsphase bei den Zuschauerzahlen seit Beendigung des Großereignisses analysiert.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
österreichische Fußballbundesliga Fankultur Zuschauerentwicklung
Autor*innen
Franz-Michael Weindl
Haupttitel (Deutsch)
43 Mio. Zuschauer, 7.444 Spiele, 1 Teller
Hauptuntertitel (Deutsch)
Zuschauerentwicklung der österreichischen Fußballbundesliga seit 1974 ; Einflussfaktoren, Trends, Hintergründe
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
IX, 153 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Peter Eigner
Klassifikationen
15 Geschichte > 15.99 Geschichte: Sonstiges ,
76 Sport > 76.01 Geschichte des Sports, der Freizeit und Erholung
AC Nummer
AC12290072
Utheses ID
33223
Studienkennzahl
UA | 190 | 313 | 482 |
