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Erzählen gegen das Vergessen
die Thematisierung des Völkermordes an den Armeniern in den historischen Romanen Franz Werfels und Edgar Hilsenraths
Klaus-Sebastian Holzweber
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Deutsch UF Geschichte, Sozialkunde, Polit.Bildg.
Betreuer*in
Wynfrid Kriegleder
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.37502
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29202.24474.431670-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Idee, meine Abschlussarbeit über die Thematisierung des Völkermordes an den Armeniern des Osmanischen Reiches in der Literatur zu schreiben, kam mir bereits früh im Studium, als ich mit Franz Werfels Die vierzig Tage des Musa Dagh in Berührung kam. Bei Recherchen zur generellen literarischen Aufarbeitung dieser kontroversen Thematik in der deutschsprachigen Literatur stieß ich auch auf Edgar Hilsenraths Beitrag hierzu, Das Märchen vom letzten Gedanken, und diese beiden Romane sollten sich als die einzigen Vertreter ihrer Thematik im deutschen Literaturraum herausstellen. Diese Diplomarbeit vereint, was ein persönliches Anliegen von mir war, Aspekte beider Studienrichtungen von mir. In der literarischen Aufarbeitung eines historischen Ereignisses finden daher auch Inhalte der Geschichtswissenschaften Eingang in diese der germanistischen Literaturwissenschaft verpflichteten Arbeit. Im einleitenden Kapitel werden daher die literaturwissenschaftlichen und geschichtswissenschaftlichen Begriffe und Inhalte, die für meine Abschlussarbeit von Bedeutung sind, entsprechend erörtert, ebenso die gewählten Forschungsmethoden aus dem Bereich der Erzähltextanalyse. Ebenfalls wird an dieser Stelle ein Überblick über den Stand der Forschung gegeben, sowohl im geschichtlichen Bereich in Bezug auf den Genozid an den Armeniern, als auch im literaturwissenschaftlichen Bereich in Bezug auf Beiträge zu den Autoren und den beiden Romanen. Die Forschungsfrage konzentriert sich im Wesentlichen auf die Thematisierung des Völkermordes in den beiden Romanen. Dies beinhaltet die Erzähltechniken und erzählerische Stilmittel, die zur literarischen Präsentation des historischen Vorganges genutzt werden, beide Romane wählen hier stark divergierende Zugänge. Aspekte der Handlung, die beide Romane gemeinsam haben, werden an dieser Stelle ebenfalls analysiert. Den dritten Punkt meiner Untersuchungen stellen die Romanfiguren und ihre Konstellationen dar, wobei ich diese mit Berücksichtigung auf die Makro- und Mikrokonstellation betrachten möchte, d.h. einerseits mit Blick auf das „große Ganze“ mit Fokus auf Opfer- und Täterseite, andererseits mit Blick auf die Strukturen im „Kleinen“, also die Familienstrukturen der Protagonisten.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Neuere deutsche Literatur Erzähltextanalyse Romanvergleich historischer Roman Völkermord an den Armeniern Franz Werfel Edgar Hilsenrath
Autor*innen
Klaus-Sebastian Holzweber
Haupttitel (Deutsch)
Erzählen gegen das Vergessen
Hauptuntertitel (Deutsch)
die Thematisierung des Völkermordes an den Armeniern in den historischen Romanen Franz Werfels und Edgar Hilsenraths
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
130 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Wynfrid Kriegleder
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.00 Sprach- und Literaturwissenschaft: Allgemeines ,
18 Einzelne Sprachen und Literaturen > 18.10 Deutsche Literatur
AC Nummer
AC12312602
Utheses ID
33238
Studienkennzahl
UA | 190 | 333 | 313 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1