Detailansicht

Das Blaufränkischland - eine Leader Erfolgsstory?
Entwicklung der Weinwirtschaft in ländlichen Räumen des Mittelburgenlandes
Matthias Gmeiner
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Geographie und Wirtschaftskunde UF Geschichte, Sozialkunde, Polit.Bildg.
Betreuer*in
Karl Husa
Volltext herunterladen
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.37584
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29472.22520.854770-8
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Thema dieser Diplomarbeit ist das Projekt Blaufränkischland und die Entwicklung der Weinwirtschaft in ländlichen Räumen des Mittelburgenlandes. In diesen ländlich peripheren Räumen fand in den letzten Jahrzehnten ein Strukturwandel statt. Das Mittelburgenland, welches aufgrund seiner geographischen Lage immer nach Ungarn ausgerichtet war, erlebte nach dem Fall des Eisernen Vorhangs und durch die EU-Regionalpolitik einen wirtschaftlichen Aufschwung. Im Blaufränkischland nutzten einige Winzer dieses Zeitfenster für strukturelle Änderungen in Bautechnik, Vermarktung und Arbeit. Mit Ziel 1 Förderungen wurden Weinkeller ausgebaut, und mit Leader Geldern wurde das Marketing unterstützt. Vor allem die größeren flaschenfüllenden Betriebe mit 30-40 Hektar Fläche begannen ins Ausland zu exportieren. Durch den Einsatz von neuen technischen Hilfsmitteln arbeiten heute weniger Leute im Weinbau. Freie Arbeitsplätze werden etwa zur Hälfte mit Ungarn nachbesetzt. Der Problematik der illegalen Arbeiter wird mit Kontrollen und hohen Strafen begegnet. Dennoch kann das Blaufränkischland als Erfolgsstory gesehen werden, da auf ein regionales Produkt, den Blaufränkisch gesetzt wurde und einige weiterführende Dienstleistungen, etwa im Tourismus entstanden.
Abstract
(Englisch)
Topic of this thesis is the project Blaufränkischland and the development of the wine industry in rural peripheral areas in central Burgenland. In this rural peripheral space, structural changes took place in the last decades. Because of its geographical location, Central Burgenland was always aligned to Hungary. Especially after the fall of the Iron Curtain and the EU regional policy, Central Burgenland experienced an economic boom. In Blaufränkischland some winemakers took advantage of this time frame, which can be seen in new buildings, marketing and labour. Some cellars were built with Objective 1 funding, and some marketing strategies can be explained with support of Leader. In particular, big winemakers with 30-40 hectares of land began to export abroad. Nowadays less people are working in viticulture because of new technical machines. About half of the people working in viticulture are from Hungary. The problem of illegal workers is met with controls and heavy fines. Nevertheless, the Blaufränkischland can be seen as a success story, because a regional product was used, and as a consequenze, new jobs were created, for instance in tourism.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Blaufränkischland Blaufränkisch development of rural areas Leader central Burgenland Oberpullendorf sustainability
Schlagwörter
(Deutsch)
Blaufränkischland Blaufränkisch Entwicklung ländlicher Räume Leader Mittelburgenland Oberpullendorf Nachhaltigkeit
Autor*innen
Matthias Gmeiner
Haupttitel (Deutsch)
Das Blaufränkischland - eine Leader Erfolgsstory?
Hauptuntertitel (Deutsch)
Entwicklung der Weinwirtschaft in ländlichen Räumen des Mittelburgenlandes
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
VIII, 101 S. : Ill., graph. Darst., Kt.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Karl Husa
Klassifikation
74 Geographie, Anthropogeographie > 74.00 Geographie, Anthropogeographie: Allgemeines
AC Nummer
AC12409283
Utheses ID
33315
Studienkennzahl
UA | 190 | 456 | 313 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1