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Thrill in showtime's "Dexter"
an anthropological and psychological approach to fear
Anna Magdalena Gabriel
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Englisch UF Psychologie und Philosophie
Betreuer*in
Eva Zettelmann
DOI
10.25365/thesis.37597
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29280.31185.894870-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Als Erklärungsansatz für den Erfolg der Fernsehserie Dexter untersucht die vorliegende Arbeit Techniken der Spannungserzeugung (‚Thrill‘) in der ersten Staffel. Basierend auf einer Analyse des Konzeptes „Thrill“ und einer Betrachtung biologischer und psychologischer Ängste erfolgt eine Annäherung an das Thema aus vier Blickwinkeln. Als Erstes wird „Thrill“ als eine, durch die Darstellung von biologischen, unbewussten und sozial-konstruierten Ängsten, ausgelöste Emotion verstanden. Das Hervorrufen von Furcht (‚dread‘) und Schock, sowie der Aufbau einer animalischen Welt werden auf die Ausnutzung instinktiver Ängste zurückgeführt. Des Weiteren werden Thematiken des Todes mit dem psychoanalytischen Konzept des Unheimlichen und ‚the abject‘, sowie mit der Auslösung existentieller Ängste in Verbindung gebracht. Schließlich werden die von dem Hauptcharakter Dexter durchgeführten rituellen Morde als ein mögliches Ventil für unterdrückte Wünsche analysiert und es wird demonstriert, wie durch das Heranziehen sozialer Ängste ein paranoides Szenario eines unscheinbaren Bösen konstruiert und intensiviert werden kann. Als Zweites wird „Thrill“ als eine durch die enge Beziehung zwischen Zuschauer/innen und Serienmörder ausgelöste Emotion verstanden. Es wird untersucht inwieweit die Zuschauer/innen dazu manipuliert werden können, die Seite des Hauptcharakters einzunehmen. Thematisiert wird zudem, dass das Zusehen und das freudige Erwarten ritueller Morde Angst auslösen können, da der Fokus auf die menschliche Schattenseite und die die Zerbrechlichkeit herrschender moralischen Prinzipien gelenkt wird. Als drittes wird „Thrill“ als physische und psychologische Bedrohung einer sympathischen Figur betrachtet. Mittels ausgewählter Beispiele werden Elemente herangezogen, welche die Spannung in jenen Momenten maximieren, in denen Dexter und Debra einer Gefahr ausgeliefert sind. Im selben Schritt wird der Klimax der Serie näher beleuchtet. Im letzten Kapitel wird „Thrill“ als ein Wechselspiel von Sicherheit und Unsicherheit verstanden. Zum einen werden verschiedene Ebenen aufgezeigt, welche den Zuschauer/innen Sicherheit bieten. Zum anderen wird anhand ausgewählter Beispiele diskutiert mit welchen Strategien die Serie abwechselnd Kontrolle offeriert und entzieht. Die Identifikation von spannungserzeugenden Methoden in der ersten Staffel von Dexter kann als Ausgangsbasis für eine qualitative Forschung über die Reaktion der Zuschauer/innen herangezogen werden, mit dem Ziel eine nachweisliche Korrelation zwischen „Thrill“ und dem Erfolg der Serie aufzuzeigen.
Abstract
(Englisch)
The present paper examines thrill generating techniques in Showtime’s Dexter’s first season to shed light on the series’ success. Based on an analysis of the concept thrill and an exploration of biological and psychological fear, the topic is approached from four different angles. Firstly, thrill is considered to arise out of a portrayal of instinctive, unconscious and socially-constructed fear. It is demonstrated how depictions of stimuli triggering inborn fright result in the evocation of dread and shock, while contributing to the creation of an animalistic world. In the subsequent step, themes of death and crime are linked to the psychoanalytic concept of the uncanny and the abject, and shown to trigger existential anxieties. Moreover, it is illustrated that Dexter’s killing ritual represents an outlet for primitive impulses, and it is revealed how social anxieties are exploited to construct and intensify a paranoid scenario of a hidden evil. Secondly, thrill is regarded as emerging out of viewers’ close relationship with a serial killer. It is illustrated how the audience is manipulated into siding with Dexter and shown how witnessing and anticipating his killing ritual unleashes fear by confronting viewers with their own darkness and with the fragility of common moral beliefs. Thirdly, thrill is discussed as the physiological and psychological endangerment of a liked character. Through selected examples, elements that maximize thrill during Debra’s and Dexter’s exposure to danger are outlined and the series’ climax is identified and analyzed. Lastly, thrill is understood as “interplay of security and insecurity” (Mikos 43). Different levels that offer viewers a sense of safety are identified, and selected examples are discussed to illustrate how the series alternatingly provides and withdraws control. With the identification of thrill-provoking techniques in Showtime’s Dexter’s first season, the present paper could be used as a basis for qualitative research on viewers’ responses to provide sustainable evidence for an existing correlation between the show’s implementation of thrilling elements and its notable success.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Dexter fear thrill
Schlagwörter
(Deutsch)
Dexter Angst Thrill
Autor*innen
Anna Magdalena Gabriel
Haupttitel (Englisch)
Thrill in showtime's "Dexter"
Hauptuntertitel (Englisch)
an anthropological and psychological approach to fear
Paralleltitel (Deutsch)
Thrill in Showtime’s "Dexter" ; eine anthropologische und psychologische Annäherung an die Angst
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
101 S. : Ill.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Eva Zettelmann
AC Nummer
AC12613110
Utheses ID
33327
Studienkennzahl
UA | 190 | 344 | 299 |
